Brücke am Himmelsberg bleibt erst einmal so wie sie ist - ein Gesamtkonzept muss her

dzVerkehrskonzept Barkenberg

In Barkenberg gehen Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer getrennte Wege. Brücken und Unterführungen sind den Barkenbergern heilig. Auch die am Himmelsberg/Barkenberger Allee.

Wulfen-Barkenberg

, 23.04.2019 / Lesedauer: 2 min

Fünf Vorschläge hatte die Verwaltung für die Umgestaltung der Brücke und Unterführung an der Barkenberger Allee/Himmelsberg im vergangenen Jahr gemacht. Nicht einer der Vorschläge stieß aber auf ungeteilte Gegenliebe in der Barkenberger Bevölkerung. Denn von einem Abriss der Brücke wollen die Ortsteilbewohner nichts wissen: „Die Brücken sind zentrale Pfeiler der ausgezeichneten und anerkannten Barkenberger Wegeführung“, hieß es beim Ortstermin.

Wie steht es um die Barkenberger Brücken?

Mittlerweile ist der Zeitdruck aus Sanierung bzw. Umbau von Unterführung und Brücke an der Barkenberger Allee gewichen. Auf der letzten Wulfen-Konferenz wurde beschlossen, dass erst einmal in Ruhe analysiert werden soll, wie es insgesamt um die Barkenberger Brücken steht. Danach soll ein Gesamtkonzept entwickelt werden.

„Es macht keinen Sinn, im Abstand von ein, zwei oder drei Jahren Brücken zu sanieren, da die Haushaltssituation der Stadt eine solche Vorgehensweise gar nicht zulässt“, meinte ein Konferenzteilnehmer. Die Brücken seien aber allesamt in die Jahre gekommen und deshalb sei eine Gesamtbetrachtung der Situation notwendig.

Berg- und Talfahrt auf die andere Straßenseite

Die Ortsteilbewohner einigten sich mit Vertretern der Stadt darauf, dass alle Barkenberg Brücken untersucht werden sollen und dann ein Gesamtkonzept für die Brücken entwickelt werden soll.

Die Unterführung an der Brücke Barkenberger Allee ist sehr speziell: Sie hat ein starkes Gefälle auf der einen Straßenseite und steigt auf der anderen steil an. Zwischen zwölf und 14 Prozent sind für Menschen mit Behinderungen, Senioren oder kleine Kinder schwer zu bewältigen. Das soll geändert werden.

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