Die britische Variante des Coronavirus wurde bislang viermal in Dorsten nachgewiesen. (Symbolbild) © dpa
Coronavirus

Britische Corona-Mutation breitet sich aus – vier Fälle in Dorsten

Inzwischen gibt es in Dorsten vier Nachweise der britischen Corona-Variante. Die Personen befinden sich in Quarantäne. Unklar ist, wie die Mutation in die Stadt gekommen ist.

Mitte Februar gab es den ersten Nachweis der britischen Coronavirus-Variante in Dorsten. Inzwischen gibt es laut Kreisgesundheitsamt vier aktive bestätigte Fälle in der Stadt. Es handelt sich jeweils um die britische Variante „B. 1. 1. 7“.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist diese Variante ansteckender. Weitere Varianten des Coronavirus wurden in Dorsten bislang nicht nachgewiesen. Wie die britische Mutation in die Stadt gekommen ist, ist unklar.

Infektionskette nicht vollständig nachverfolgbar

Im ersten Fall von Mitte Februar gelang es dem Kreisgesundheitsamt nicht, die Infektionskette komplett nachzuverfolgen. „Das ist generell häufig schwierig“, sagt Kreissprecherin Lena Heimers. „Oft bekommt man es nur heraus, wenn es wirklich eine Reise gab oder die Infektion mit einem größeren Ausbruchgeschehen zusammenhing.“

Die vier Personen befinden sich in Quarantäne. Anders als bei Personen, die positiv auf die klassische Variante getestet wurden, können mit der Mutation Infizierte die Quarantäne nicht nach Ablauf einer Mindestzeit und 48 Stunden Symptomfreiheit verlassen – sie müssen dafür erst einen negativen Test vorlegen.

Auch was Kontaktpersonen angeht, gibt es Unterschiede. Wenn bestätigt ist, dass sich jemand mit einer mutierten Variante infiziert hat, wird in seinem Umfeld breiter nachverfolgt und getestet.

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Redakteur
Einst aus Sachsen nach Westfalen rübergemacht. Dort in Münster und Bielefeld studiert und nebenbei als Sport- und Gerichtsreporter gearbeitet. Jetzt im Ruhrpott gelandet. Seit 2016 bei Lensing Media.
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Robert Wojtasik

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