Nach Brand in Turnhalle der Montessori-Schule: Sportler müssen flexibel sein

dzBrand in Turnhalle

Nach dem Brand in der Montessori-Turnhalle stehen Sportler auf dem Schlauch. „Wir versuchen für alle, die bestmögliche Lösung zu finden. Aber das ist eine Ausnahmesituation“, sagt die Stadt.

Dorsten, Wulfen

, 09.01.2020, 12:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Grob geschätzt: An die 300.000 Euro könnte der Schaden heranreichen, die das Feuer in der Turnhalle der Montessori-Schule in Wulfen angerichtet hat. „Es stehen Termine mit Gutachtern der Versicherung sowie Schadensbeseitigern an, erst danach wird sich die Summe konkretisieren lassen“, sagt die Stadt auf Anfrage.

Sportlern stehen Einschränkungen bevor

Klar ist: Schul- und Vereinssportler müssen sich auf Einschränkungen gefasst machen. Stadtsprecher Ludger Böhne betont, dass die Stadt für alle Beteiligten die bestmögliche Lösung sucht, aber: „Absehbar ist, dass es nach dem Brand nicht möglich sein wird, alle Trainingszeiten aufrechtzuerhalten, weil ab Mitte Februar die Turnhalle der Grünen Schule in Wulfen-Barkenberg saniert wird. Für die dort trainierenden Gruppen waren Zeiten in der Montessori-Halle in Wulfen eingeplant.“

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Um die aktuelle Notlage zu entschärfen, hat die Stadt Kontakt nicht nur mit den Nutzern der Montessori-Halle, sondern auch weiterer Turnhallen in Wulfen und Rhade aufgenommen und um Unterstützung der Vereine gebeten, die durch den Brand bis auf Weiteres ihre Trainingsmöglichkeiten verloren haben.

„Dadurch haben sich einige freie Kapazitäten ergeben“, sagt Böhne. Die Mithilfe weiterer Vereine ist aber erwünscht. „Gegebenenfalls können auch größere Hallen durch einen Trennvorhang aufgeteilt werden, sodass zwei Gruppen parallel trainieren können“, führt Ludger Böhne aus.

Einige Sportler verzichten vorübergehend auf Hallenzeiten

Es gebe weitere Angebote für Trainingsmöglichkeiten, Rückmeldungen stünden noch aus. Einzelne Gruppen hätten aufgrund der Notlage vorübergehend ihren Verzicht auf Hallenzeiten erklärt.

Für den Schulsport der Montessori-Schule konnten jetzt für zwei Wochentage Hallenzeiten gefunden werden. „Geprüft wird derzeit, ob die Turnhalle der ehemaligen Agatha-Schule am Voßkamp wieder als Notquartier in Betrieb genommen werden kann“, sagt Ludger Böhne.

Sportkoordinator Michael Maiß und Yvonne Laaß, im Gebäudemanagement der Stadt Koordinatorin für Hallenbelegung, betonen: „Wir versuchen, für alle Sportler die bestmögliche Lösung zu finden. Aber dies ist für alle eine Ausnahmesituation und dessen müssen sich auch alle bewusst sein.“

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