Brand

Brand in Mehrfamilienhaus: Polizei geht von Brandstiftung aus

Der Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Borkener Straße in Dorsten war wohl Brandstiftung. Eine Brandschutztür verhinderte Schlimmeres.
Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer in dem Mehrfamilienhaus in Holsterhausen vorsätzlich gelegt wurde. © Guido Bludau (A)

Das Feuer in einem Wohn- und Geschäftshaus an der Borkener Straße Ecke Friedrichstraße in Holsterhausen am Samstag (23.1.) ist offenbar mutwillig gelegt worden. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Das hätten Ermittlungen vor Ort ergeben.

Am Samstagvormittag war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zur Borkener Straße ausgerückt. Als die Rettungskräfte eintrafen, hatten einige Personen sich schon auf ein Vordach gerettet oder das Brandhaus auf anderem Wege verlassen. Eine Person wurde von der Feuerwehr durch das stark verrauchte Treppenhaus gerettet.

Auf der Suche nach weiteren Personen mussten die Rettungskräfte teilweise Wohnungstüren aufbrechen. Die Wohnungen sind nach Polizeiangaben aber allesamt weiterhin bewohnbar.

Keine Verletzten – auch dank geschlossener Brandschutztür

Das Feuer war gegen 10.30 Uhr in einem Kellerraum ausgebrochen. Von dort hatte sich der Rauch schnell im ganzen Haus ausgebreitet. Eine geschlossene Brandschutztür im Keller verhinderte allerdings Schlimmeres. Betroffen waren insgesamt elf Personen, von denen niemand ernsthaft verletzt wurde. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf mehrere tausend Euro.

Die Polizei sucht nun Zeugen und nimmt Hinweise unter Tel. (0800) 2361 111 entgegen.

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