Bauarbeiten

Bombenverdacht in Altendorf-Ulfkotte, Evakuierung droht (mit Video)

In Altendorf-Ulfkotte muss möglicherweise eine Bombe entschärft werden. Es droht eine teilweise Evakuierung des Stadtteils. Die Stadt Dorsten hat bereits Vorbereitungen getroffen.
In der Nähe der Mehrzweckhalle in Altendorf-Ulfkotte (im Hintergrund) muss am 4. August möglicherweise eine Bombe entschärft werden. © Guido Bludau

Bei Vorbereitungen für Tiefbauarbeiten in der Nähe der Mehrzweckhalle in Altendorf-Ulfkotte hat sich laut einer Mitteilung der Stadtverwaltung „ein Bombenverdachtspunkt ergeben“. Eine akute Gefahr bestehe nicht, die Bevölkerung im Stadtteil ist per Flyer bereits informiert worden.

Am 4. August würde die Bombe entschärft

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg wird diesen Verdachtspunkt am 4. August überprüfen. „Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird der vermutete Bombenblindgänger aus dem 2. Weltkrieg vor Ort entschärft“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. „Es ist davon auszugehen, dass für den Zeitraum der Entschärfung Gebäude geräumt werden müssen.“

Die meisten Bürger aus Altendorf-Ulfkotte sollten, so die Stadtverwaltung, jedoch davon ausgehen, dass sie ihre Wohnung am 4. August für einige Stunden verlassen müssen – frühestens jedoch ab 9 Uhr. Alle Zufahrtsstraßen werden mit Start der Evakuierung gesperrt.

  • Alle erforderlichen Informationen dazu gibt es am 4. August auf der Startseite von www.dorsten.deund über die Warn-App Nina. Zudem wird an diesem Tag ab 8 Uhr ein Bürgertelefon geschaltet sein. Die Rufnummern lauten: (02362) 66 32 17 und 66 32 19. Feuerwehr und Polizei werden in Altendorf-Ulfkotte außerdem durch Lautsprecherdurchsagen informieren.

Im Falle einer Entschärfung des Bombenblindgängers aber auch eine Notunterkunft auf dem Hof Vortmann (Altendorfer Straße 19 a) angeboten. Ein Transfer kann per Shuttle-Bus erfolgen. Auch dazu wird es rechtzeitig nähere Informationen geben.

Wenn Bürgerinnen und Bürger Unterstützung beim Verlassen der Wohnung benötigen, bittet die Stadt Dorsten darum, zunächst die Familie oder Nachbarn um Hilfe zu bitten. Insofern keine andere Hilfsmöglichkeit besteht, oder ein Krankentransport benötigt wird, können sich Bürgerinnen und Bürger bis zum 2. August 2021 unter der Rufnummer 02362 66 3778 melden oder eine E-Mail mit den Kontaktdaten anordnungsamt@dorsten.de senden.

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