Bombenverdacht

Bomben-Verdacht: Altendorf-Ulfkotte entgeht einer weiteren Evakuierung

Einen Monat nach der Sprengung einer 250-Kilo-Bombe ist Altendorf-Ulfkotte einer weiteren Evakuierung offenbar entgangen. Es gab neue Verdachtspunkte.
Vor einem Monat musste in Altendorf-Ulfkotte eine 250-Kilo-Bombe gesprengt werden. © Guido Bludau (Archiv)

Hunderte Menschen hatten Anfang August in Altendorf-Ulfkotte ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen, weil nahe der Mehrzweckhalle ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden war und sogar gesprengt werden musste. Dieses Szenario wird sich vorerst nicht wiederholen.

Die Stadtverwaltung bestätigte am Montagmorgen, dass der Kampfmittelbeseitigungsdienst bereits am Dienstag und Mittwoch vergangener Woche zwei weitere Bombenverdachtspunkte in Dorstens zweitkleinstem Stadtteil untersucht habe. „Die Sondierungen ergaben keine Auffälligkeiten im Erdreich, sodass an beiden Stellen ausgeschlossen werden konnte, dass eine alte Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegt“, bestätigte Stadtsprecher Ludger Böhne.

Die beiden Verdachtsstellen befanden sich offenbar nicht weit entfernt von der Stelle, an der in der Straße Im Päsken vor einem Monat eine 250-Kilo-Bombe gesprengt werden musste, weil sie mit einem gefährlichen Langzeitzünder versehen war.

Ein tiefer Krater neben der Mehrzweckhalle, ein Riss in der Straße, ein abgeknickter Baum – viel mehr war nicht zu sehen, als Schaulustige und Anwohner später den Ort des Geschehens begutachteten. Zwei weitere Verdachtspunkte erwiesen sich schon damals als unbedenklich.

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