Mitarbeiter der Stadtgärtnerei waren auch am Feiertag unterwegs, um Bäume auf Schulhöfen zu besprühen. © BLUDAU FOTO
Eichenprozessionsspinner

Bio-Attacke auf den Eichenprozessionsspinner ist in vollem Gange

In Dorsten läuft der vorbeugende Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner. Zum Einsatz kommt ein Biozid, das für andere Insekten und Menschen ungefährlich ist.

Den schulfreien Feiertag nutzte die Stadtgärtnerei am Donnerstag, um Bäume zum Beispiel an der Albert-Schweitzer-Schule in Hervest und der Montessorischule in Wulfen mit einem Biozid zu „behandeln“. Schulen und Kindergärten stehen im Kampf gegen den Eichenprozessionsspinner auf der Prioritätenliste der Stadt ganz oben.

Raupenmelder hat sich bewährt

Die Stadtverwaltung hatte im September 2020 bestätigt, dass sich die Situation gegenüber 2019 etwas verbessert habe. „Die Prophylaxe an neuralgischen Punkten war sehr erfolgreich“, sagte Stadtsprecher Ludger Böhne damals. Zudem haben sich der digitale Raupenmelder auf der Homepage der Stadt Dorsten bewährt. „Durch die fast durchgehend zügige und gründliche Bearbeitung hat es kaum Beschwerden gegeben.“

Auch entlang der Autobahnen wird seit Mitte April biologisch gesprüht. Und seit einigen Tagen geht der Kreisbauhof ebenfalls vorbeugend gegen den Schädling vor. In Dorsten wurden Bäume an der Wulfener Straße, der Bestener Straße, der Rhader Straße, der Heidener Straße, der Lembecker- und Lippramsdorfer Straße, am Höfer Weg und An der Wienbecke mit einem Biozid besprüht. „Es ist für den Menschen und andere Lebewesen ungefährlich und schont außerdem Bienen und andere Nützlinge“, sagt Mark Preuten, Leiter des Bauhofs.

Außerdem wurden Warnschilder in den Bereichen aufgestellt, in denen in den letzten Jahren besonders viele Eichenprozessionsspinner gesichtet wurden.

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Als „Blaulicht-Reporter“ bin ich Tag und Nacht unterwegs, um über Einsätze von Polizei und Feuerwehr seriös in Wort und (bewegten) Bildern zu informieren. Dem Stadtteil Wulfen gehört darüber hinaus meine besondere Leidenschaft. Hier bin ich verwurzelt und in verschiedenen Vereinen aktiv. Davon profitiert natürlich auch meine journalistische Arbeit.
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