Bildung

Bianca Gawollek ist neue Leiterin der Familienbildungsstätte Dorsten-Marl

Bianca Gawollek ist neue Leiterin der Familienbildungsstätte Dorsten-Marl. Sie übernimmt den Posten von Michael Oetterer. Wegen Corona setzt die neue Leiterin auf digitale Angebote.
Bianca Gawollek übernimmt die Leitung der Familienbildungsstätte Dorsten-Marl von Michael Oetterer, der sich in den Ruhestand verabschiedet. © Katholisches Bildungsforum/René

Die Leitung des Bildungsforums Recklinghausen hat Michael Oetterer kürzlich an René Franken abgegeben. Nun überreicht er Bianca Gawollek den Schlüssel für die Familienbildungsstätte (FBS) Dorsten-Marl. Am Freitag, 27. November, verabschiedet sich Oetterer in den Ruhestand. „Mein beruflicher Abschied fällt leider in eine Zeit, die durch die Corona-Pandemie bestimmt ist. Sie zwingt uns inzwischen ein zweites Mal, alles herunterzufahren. Das stimmt mich traurig“, gibt Oetterer zu, der seit 1993 in der Familienbildung tätig ist. Anfangs leitete er die FBS in Herten, 2007 kam das Bildungsforum Recklinghausen hinzu und 2013 der Wechsel zur FBS in Dorsten-Marl.

Bianca Gawollek ist keine Unbekannte

Seine Nachfolgerin ist Bianca Gawollek. Sie ist für viele Dorstener und Marler keine Unbekannte. Seit 2015 ist die Ökotrophologin, die in Münster studiert hat, an der FBS tätig. Zunächst als Dozentin im Ernährungsbereich und seit 2018 als hauptamtliche pädagogische Mitarbeiterin. „Davor habe ich zweieinhalb Jahre in der Pfarrei St. Franziskus in Marl als Verwaltungsreferentin gearbeitet“, berichtet die 40-Jährige, die auch in Marl wohnt. Im vergangenen Jahr hat sie an einem Projekt zur Standardisierung des Hauswirtschaftsbereichs im Bildungsforum Recklinghausen gearbeitet, in dem neben dem Kreisbildungswerk auch die Familienbildungsstätten in Datteln, Dorsten-Marl, Herten und Recklinghausen zusammengeschlossen sind.

Tiefe Einblicke in die Arbeit im Ernährungsbereich

„Das war eine tolle Aufgabe, für die ich sehr dankbar bin. Ich habe tiefe Einblicke in die Arbeit im Ernährungsbereich der einzelnen Häuser erhalten. Nicht nur regional, sondern auch überregional“, berichtet Gawollek. Dankbar sei sie für die gute Vernetzung, die sich aus dem Projekt ergeben habe. „Wir können vieles gemeinsam auf den Weg bringen“, ist sie sicher.

Neben den Aufgaben als Leiterin der FBS ist es ihr ein Anliegen, weiterhin Kochkurse zu geben. „Es ist gut, nah an den Teilnehmenden zu sein. Dort bekomme ich das beste Feedback“, gibt sie zu. Zumal die Familienbildungsstätte in Dorsten bestens ausgestattet sei. „Wir haben die schönste Lehrküche im Umkreis“, ist Gawollek überzeugt. Insgesamt verfüge die FBS über tolle Räume in der umgebauten St.-Johannes-Kirche. „Ende Juni des vergangenen Jahres haben wir die neue Familienbildungsstätte eröffnet. Doch wir konnten nicht richtig durchstarten, denn mit dem Lockdown im März mussten wir schließen“, bedauert Oetterer, der den fast zehnjährigen Prozess von der Planung bis zur Fertigstellung begleitet hat.

Um nicht den Kontakt zu den Teilnehmenden zu verlieren, setzen Gawollek und ihr Team nun auch auf digitale Angebote. „Das funktioniert gut bei den Bewegungskursen. Wir sind jetzt mit einem Zumbakurs gestartet. Ich bin gespannt auf die Rückmeldungen“, berichtet sie. Insgesamt stünden sie am Anfang einer größeren digitalen Welle. Sie könne sich verschiedenste Kurse vorstellen, doch wichtiger seien die persönlichen Kontakte. „Unser Ziel ist es, das Haus mit Leben zu füllen. Darauf freuen wir uns alle“, blickt Gawollek, die sich ehrenamtlich in ihrer Heimatpfarrei St. Franziskus Marl in verschiedenen Projekten engagiert, hoffnungsvoll in die Zukunft.

Alles zur Familienbildungsstätte Dorsten-Marl findet sich auf der Homepage (www.fbs-dorsten-marl.de)-

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