Einige Bereiche im Gartencenter Florawelt müssen aufgrund der Hygienevorschriften mit Flatterband abgesperrt werden. Diese Waren stehen nicht für den Verkauf vor Ort zur Verfügung. © privat
Gartencenter-Öffnung

Besondere Bedingungen: Dorstener Gartencenter öffnet unter Auflagen

Das Dorstener Gartencenter Florawelt darf wieder öffnen. Die Geschäftsführer freuen sich, allerdings ist das mit Auflagen verbunden. Nicht alle Pflanzen können vor Ort gekauft werden.

Thomas Busch, Geschäftsführer des Gartencenters Florawelt, freut sich auf Mittwoch (24.2.). Dann darf das Geschäft an der Gahlener Straße nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt wieder öffnen, zuvor war nur der Verkauf von Schnittblumen und einigen Blühpflanzen möglich. „Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Das erleichtert die Sache enorm“, meint Thomas Busch. Zahlreiche telefonische Nachfragen von Kunden zeigen ihm: „Viele Kunden wollen in die Gärten.“ Er hofft darauf, dass das Umsatzminus dadurch geringer als in den Monaten Januar und Februar ausfällt.

Doch vom Normalbetrieb ist die Florawelt noch ein Stück entfernt, denn einige Bereiche sind mit Flatterband abgesperrt. Es gibt klare Auflagen, welche Pflanzen die Kunden im Gartencenter kaufen können und welche nicht.

Nur verderbliche Ware wird vor Ort verkauft

„Wir dürfen Beet- und Balkonpflanzen, blühende Zimmerpflanzen, bepflanzte Schalen, Gemüse- und Kräuterpflanzen, Blumenzwiebeln, Sämereien, Übertöpfe, Vasen, Blumenerden, Dünger, Gutscheine, Brennholz, Vogelfutter, Tierbedarf, Äpfel, Kartoffeln, Weine, Säfte, Süßwaren und Gebäck verkaufen“, zählt Geschäftsführer Tobias Hellerberg auf. Grüne Zimmerpflanzen, Baumschulwerk und Gartengeräte sind dagegen vom Vor-Ort-Verkauf ausgenommen.

Die Beschränkungen sollen dafür sorgen, den Sicherheits- und Hygienekonzepten gerecht zu werden und den Besuch im Gartencenter ausschließlich zur Bedarfsdeckung zu nutzen. Deswegen ist das Angebot in der Florawelt zunächst begrenzt.

Call und Collect weiter möglich

Die Mitarbeiter der Florawelt haben die nicht zugelassenen Artikelgruppen abgesperrt. Nicht zugelassene Artikel können an der Kasse nicht kassiert werden. Wenn ein Kunde einen Artikel haben will, der im Gartencenter selbst nicht verkauft werden darf, muss er diesen per Call und Collect bestellen. Bestellungen per Facebook, Instagram oder E-Mail sind auch möglich. „Wir bitten alle Kunden, die Absperrungen zu respektieren und die Sicherheits- und Hygienevorschriften einzuhalten“, so Thomas Busch.

Thomas Busch (links) und Tobias Hellerberg sind Geschäftsführer von Florawelt. © privat © privat

Einbahnstraße sorgt für Sicherheit

Grundsätzlich ist die Durchlüftung in den großen Hallen aus seiner Sicht absolut gewährleistet, auch den großen Ansturm nach dem ersten Lockdown habe man sehr gut gemeistert. Deswegen sieht Tobias Hellerberg gute Voraussetzungen in Sachen Sicherheit und Hygiene. Je nach Kundenzahl stehen jedem Kunden auf einer Gesamt-Verkaufsfläche von 9.000 Quadratmetern nach Einschätzung von Thomas Busch 60 bis 160 Quadratmeter Platz zur Verfügung. „Durch eine Einbahnstraßen-Wegeführung kommen sich die Kunden nicht in die Quere“, erklärt er.

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Bastian Becker

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