Die Bauarbeiten an der Hochstadenbrücke über den Kanal haben begonnen. © Michael Klein

Baustart: Kanalbrücke in Dorsten wird für zwei Wochen gesperrt

Nach zweijähriger Verzögerung haben die Arbeiten an der Hochstadenbrücke über den Kanal in Dorsten begonnen. Das wird auch Folgen für Fußgänger, Radfahrer und den Schiffsverkehr haben.

Unterschiedliche Grautöne für den gesamten Brückenbereich, ein neuer Bodenbelag, dazu werden Teile des Bauwerks beleuchtet: Auch ein neues Farb- und Lichtkonzept für die Hochstadenbrücke – überwiegend finanziert mit Bundes- und Landesmitteln – ist Teil des Stadtumbau-Projekts „Wir machen Mitte“.

Mit zweijähriger Verzögerung

Mit rund zweijähriger Verzögerung geht es nach den ersten Sanierungs-Vorarbeiten, die Ende des letzten Jahres stattgefunden hatten, nun richtig los.

In dieser Woche haben die eigentlichen Arbeiten an der Hochstadenbrücke begonnen.

„Nachdem in dieser Woche die Einrüstung der landseitigen Betonbrücke am Südufer ausgeführt wurde, erfolgt ab kommender Woche eine halbseitige Einrüstung des Stahlüberbaus“, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung.

Dafür muss die Hochstadenbrücke ab Montag für zwei Wochen gesperrt werden, um Passanten bei Errichtung des Gerüstes nicht zu gefährden. In dieser Zeit wird eine Umleitung des Fußgänger- und Radfahrerverkehrs eingerichtet. Fußgänger und Radfahrer müssen zum Überqueren des Kanals auf die Borkener Straße ausweichen. Ein Großteil der Brückenarbeiten soll laut Stadt in den Sommerferien erfolgen.

Folgen für den Schiffverkehr

Die Beschichtungsmaßnahmen werden in zwei Schritten ausgeführt – mit Folgen für den Schiffverkehr. Für das Hängegerüst an der Stahlbrücke muss der Wesel-Datteln-Kanal halbseitig für die Schifffahrt gesperrt werden. „Daher wird zunächst die Hälfte auf der Seite der Mercaden eingerüstet“, so die Stadt.

Die Pflasterarbeiten auf dem Hochstadenplatz schreiten voran.
Die Pflasterarbeiten auf dem Hochstadenplatz schreiten voran. © Michael Klein © Michael Klein

Nachdem diese Seite fertiggestellt sein wird, wird das Gerüst auf die Seite zum Petrinum umgesetzt, um die Arbeiten dort fortzusetzen. „Während der halbseitigen Kanalsperrung entfallen auch die Liegeplätze für die Schifffahrt vor den Mercaden“, teilt die Stadt mit. Mit dem Abschluss der Arbeiten ist im Herbst zu rechnen.

Parallel wird ein beleuchteter Handlauf auf die Stahlträger der Hochstadenbrücke montiert und die Elektroinstallationen für die Illumination der Stahlkanzeln durchgeführt.

Übrigens: Auch die Pflasterarbeiten im letzten Teilstück des abgesperrten Hochstadenplatzes, der nördlich an die Hochstadenbrücke anschließt, schreiten voran.

Im südlichen Teil des Geländes muss der Dachdecker noch einmal abschließende Arbeiten durchführen, bevor auch hier mit den Pflasterarbeiten begonnen werden kann, heißt es im „Wir machen Mitte“-Newsletter. Der Hochstadenplatz wird voraussichtlich in den Sommerferien wieder frei begehbar sein.

Infos beim Stadtteilbüro

Bei Fragen rund um die Baumaßnahme steht das Stadtteilbüro „Wir machen Mitte“ zur Verfügung. Per E-Mail ist das Stadtteilbüro an Henning.lagemann@wirmachenmitte.de und telefonisch unter (02362) 2140542 erreichbar.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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