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Bahnschranke am Burenkamp bleibt zur Freude der Autofahrer nur noch fünf Minuten unten

dzDeutsche Bahn

Die langen Wartezeiten vor der Bahnschranke am Burenkamp haben ein Ende. Statt zehn bis 15 Minuten müssen sich Autofahrer nur noch fünf Minuten gedulden. So reagiert die Bahn auf Kritik.

Dorsten, Wulfen

, 21.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Nicht erst seit dem tödlichen Unfall in Wulfen, bei dem ein 63-jähriger Autofahrer auf dem unbeschrankten Übergang am Köhler Feld von einem Zug der Nordwestbahn erfasst wurde, sind die Bahnübergänge in Wulfen und die Wartezeiten davor ein Streitthema.

Bahnschranke am Burenkamp bleibt zur Freude der Autofahrer nur noch fünf Minuten unten

Lange Wartezeiten hatten die Autofahrer am Burenkamp. Max Schürmann sprach eine wartende Autofahrerin im September darauf an. © Claudia Engel

Viele Autofahrer machen seit Monaten einen großen Bogen um den Burenkamp und nehmen den schnelleren, aber illegalen Überweg über das Köhler Feld, um einer zehn- bis 15-minütigen Wartezeit vor der Bahnschranke am Burenkamp zu entgehen. Das könnte dem 63-Jährigen zum Verhängnis geworden sein.

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Die Schranke am Burenkamp senkte sich bis vor Kurzem, wenn der Zug der Nordwestbahn den Bahnhof in Dorsten verließ. Daraus resultierten dann lange Warteschlangen vor der Schranke. Nun aber hat Max Schürmann aus Wulfen erfreut festgestellt, dass die Bahn zwar nicht auf Schreiben reagiert, aber trotzdem handelt: „Eine technische Anlage verkürzt die Wartezeit“, schreibt er unserer Redaktion.

Schranke wird weiterhin vom Bahnwärter bedient

Es handelt sich um ein zusätzliches Gerät, das die Bahn an der Schranke provisorisch aufgestellt hat. „Die Schranke wird zwar immer noch vom Bahnwärter bedient, aber wegen des Steuerungsgerätes muss er die Schranke nicht schon senken, wenn der Zug in Dorsten abfährt“, hat Schürmann beobachtet.

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Am Verspohlweg und an der Munastraße in Wulfen werden die Schranken voll automatisch gesteuert. Der Burenkamp ist einer der Bahnübergänge, die von der Deutschen Bahn nach und nach umgerüstet werden.

Insgesamt investiert die Deutsche Bahn 7,16 Millionen Euro in die Modernisierung der 22 Bahnübergänge entlang der Eisenbahnstrecken Dorsten – Coesfeld (Regionalbahn RB 45 – Strecke 2273) und Essen - Dorsten – Borken (Regionalexpress RE 14 Strecke 2236) im Stadtgebiet Dorsten. 767.000 Euro fließen in die Anlage am Burenkamp.

Die Kostenanteile für die Stadt belaufen sich laut Berechnungen der Stadtverwaltung auf 1.308.532 Euro, sind aber im Umfang von 75 Prozent förderfähig. Der städtische Eigenanteil beträgt im Gesamtpaket auf 327.133 Euro.

Übergang wird modernisiert und komfortabler

Im kommenden Jahr werden übrigens auch die Zuwegung und der Überweg am Burenkamp modernisiert: „Der Komfort und die Befahrbarkeit werden deutlich verbessert“, sagt Stadtsprecher Ludger Böhne auf unsere Anfrage. Von einer Verlagerung um etliche Meter nach links oder rechts, wie einige Bürger mutmaßen, könne aber nicht die Rede sein.

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