Arbeiten auf der A31: Zeitgleich gesperrte Ausfahrten gehen gar nicht. © Guido Bludau
Meinung

Arbeiten auf der A31: Zeitgleich gesperrte Ausfahrten sind das Letzte

Fahren auf der Autobahn 31 ist nervig. Die langweiligste Autobahn Deutschlands überrascht mit aufregenden Schikanen. Autofahrer knirschen mit den Zähnen. Dazu ein Kommentar.

Die A31 in Dorsten wird saniert. Das ist gut so. Schlecht ist, wie die Sanierungsarbeiten koordiniert worden sind. Nutzer der Autobahn leiden darunter.

Autobahn Westfalen, Organisatorin der Baustelle, könnte zum Beispiel die Ausfahrten im Bereich des Dorstener Stadtgebietes als erstes sanieren, damit der Zielverkehr von Dorsten ohne Umwege abfließen kann. Das passiert aber nicht. Stattdessen werden zwei Dorstener Ausfahrten ohne ersichtlichen Grund zeitgleich gesperrt.

Ausfahrten werden als Parkplätze missbraucht

An ihren Fahrbahnen wird überwiegend nicht gearbeitet. Lediglich ein paar Baufahrzeuge und Schilder stehen dort herum. Die werden dann auf der Buckel-Piste der Autobahn eingesetzt. Die Ausfahrten als Parkplatz zu missbrauchen, belastet Dorstener Fahrer und Berufspendler über das vertretbare Maß hinaus.

Sie werden gezwungen, an den Sperrungen vorbei zu schleichen, um einige Kilometer weiter abfahren zu dürfen, damit sie in einem Riesenbogen ihr eigentliches Ziel erreichen – Dorsten.

Diese unangekündigten Umwege fressen Sprit und kosten Nerven. Sie sind nicht nur frustrierend, sondern auch klimaschädlich. Und das soll „immer mal wieder“ vorkommen, wie Autobahn Westfalen angekündigt hat? Bloß nicht!

Über die Autorin
Redaktion Dorsten
Seit 20 Jahren als Lokalredakteurin in Dorsten tätig. Immer ein offenes Ohr für die Menschen in dieser Stadt, die nicht meine Geburtsstadt ist. Das ist Essen. Ehefrau, dreifache Mutter, zweifache Oma. Konfliktfähig und meinungsfreudig. Wichtige Kriterien für meine Arbeit als Lokalreporterin. Das kommt nicht immer gut an. Muss es auch nicht. Die Leser und ihre Anliegen sind mir wichtig.
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Claudia Engel

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