Anti-Terror-Betonklötze kommen später

15 Barrieren

Die für die Fußgängerzone vorgesehenen Betonbausteine werden nicht mehr in dieser Woche aufgestellt. Die Würfel mit einer Länge, Breite und Höhe von 80 Zentimetern sollen die Wassertanks ersetzen, die die Stadt wenige Tage nach dem Terroranschlag von Berlin hatte aufstellen lassen.

Dorsten

, 12.01.2017, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anti-Terror-Betonklötze kommen später

Zehn Wassertanks wurden am Donnerstag (22. Dezember) in der Dorstener Fußgängerzone aufgestellt.

Bürgermeister Tobias Stockhoff bestätigte auf Anfrage, dass die Betonklötze noch "sichtbar gestaltet" werden, zum Beispiel mit Reflektoren. Außerdem gebe es Überlegungen, sie als Sitzfläche nutzbar zu machen. Aufgestellt werden sollen sie "in den nächsten 14 Tagen".

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Ob die 15 Barrieren, die aus Sicht der Stadtspitze einen eventuellen Terroranschlag mit einem großen LKW zumindest verzögern könnten, in einer Kunstaktion verschönert werden, wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die tonnenschweren Betonbausteine wurden von der Dorstener Firma Fuchs gegossen und könnten laut Stockhoff später bei Bedarf auch an anderen Stellen als "Bremse" genutzt werden. Die Kosten für die Stadt sollen inklusive Lieferung im mittleren dreistelligen Bereich liegen.

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