An Agathaschule hängt ein Rattenschwanz

Standortentscheidung hat Folgen

Die Zeit drängt arg: Der Verwaltungsvorstand im Rathaus hat sich am Donnerstag darauf verständigt, den Ratsfraktionen bei einer Entscheidung über den künftigen Standort der Agatha-Schule einen kurzen Aufschub zu gewähren. Vorausgesetzt, alle willigen in den Vorschlag ein.

Dorsten

, 10.08.2017, 14:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Ich kann mir vorstellen, den Termin für die am 5. September um 17 Uhr geplante Sitzung des Schulausschusses und Bauausschusses auf Montag, 11. September, 18 Uhr, zu verlegen“, schreibt Bürgermeister Tobias Stockhoff in einer Stellungnahme an die Fraktionen. Wie berichtet, hatte stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender Michael Baune den Zeitdruck beklagt. Für unumgänglich hält der Verwaltungsvorstand aber den Termin der Ratssitzung am 13. September. Denn von der Entscheidung über einen Umzug, Neubau oder die Sanierung der Agathaschule hängen weitere Schulstandortentscheidungen ab.Tobias Stockhoff erinnert in seinem Rundschreiben an die Gründung/Errichtung der Sekundarschule zum 1.8.2018 an der Pliesterbecker Straße, vorausgesetzt, die Dorstener Eltern sprechen sich in einer Umfrage nach den Ferien für diesen Schultyp aus.

Abhängig von der Standortentscheidung der Agathaschule und der Gründung der Sekundarschule sei zudem der künftige Standort der Dorstener Hauptschulen. Der Bürgermeister dazu: „Eine Entscheidung über den Standort der Hauptschulen muss daher vor der Befragung der Eltern, die unmittelbar nach den Elterninformationsabenden ab Mitte September – und somit auch unmittelbar nach der Ratssitzung – vorgesehen sind, getroffen worden sein. Als geeignete Räumlichkeiten für das Auslaufen der Hauptschulen kommen nur die bestehenden Gebäude am Nonnenkamp oder an der Marler Straße in Frage, die ebenfalls zur Wahl des Grundschulstandortes stehen. Die Räumlichkeiten müssen bis zum Anfang des Schuljahres 2018/2019 hergerichtet sein.“

Jetzt lesen

Jetzt lesen

Lesen Sie jetzt
Dorstener Zeitung Ehrenamtlicher Ordnungsdienst

Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärt seine Idee eines „ehrenamtlichen Ordnungsdienstes“