A 52-Ausfahrt Marl-Frentrop und ein Stück der B 225 werden ab dem 27. Mai gesperrt

Neue Ampel

Die A52-Anschlussstelle Marl-Frentrop sowie die B 225 (Dorstener Straße) zwischen Schacht- und Buerer Straße werden ab Montag (27.5.) von der Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm saniert.

Dorsten Marl

20.05.2019, 20:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
A 52-Ausfahrt Marl-Frentrop und ein Stück der B 225 werden ab dem 27. Mai gesperrt

Die A 52-Ausfahrt Marl-Frentrop wird ab dem 27. Mai gesperrt. © Robert Wojtasik

Dafür müssen die Anschlussstelle sowie der Straßenbereich gesperrt werden. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Ende Juli dauern. Umleitungen über die benachbarten Anschlussstellen Gelsenkirchen-Hassel, Dorsten-Ost und Marl-Brassert sowie im „untergeordneten Straßennetz“ werden ausgeschildert.

Neue Ampel soll Unfälle verhindern

Im Zuge der Arbeiten werden die Auf- und Abfahrten der Anschlussstelle Marl-Frentrop an der B225 mit Ampeln ausgestattet. In den vergangenen Jahren hatte sich an der nördlichen Abfahrt - aus Haltern kommend in Richtung Dorsten - eine Unfallhäufungsstelle entwickelt, so Markus Miglietti von Straßen.NRW. Dabei sei es vermehrt zu Auffahrunfällen gekommen, weil die abfahrenden Fahrzeuge aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nur schwer in die B225 hätten einbiegen können.

Zur Abhilfe hat die Unfallkommission, bestehend aus Bezirksregierung, Polizei und Straßenbaulastträger, entschieden, auf der Nordseite eine Ampel zu installieren. „Berechnungen haben dann ergeben, dass wegen der engen räumlichen Beziehung auch auf der Südseite eine Ampel erforderlich ist“, so Miglietti.

Beide Ampelanlagen werden voneinander unabhängig gesteuert

Beide Ampelanlagen werden voneinander abhängig gesteuert und berücksichtigen zudem eine sogenannte Rückstauabsicherung für die Autobahn. „In der Vergangenheit war in der Hauptverkehrszeit häufig zu beobachten, dass Fahrzeuge staubedingt auf dem Standstreifen warten mussten, um anschließend abfahren zu können. Diese Rückstauabsicherung verhindert, dass sich Fahrzeuge von der Ampel bis in die durchgehende Fahrbahn der Autobahn zurückstauen. Im Bedarfsfall wird die Grün-Zeit für die abfahrenden Fahrzeuge rechnergesteuert verlängert, um den entstehenden Rückstau zu verringern. Hierdurch werden gefährliche Situationen auf der Autobahn verhindert“, heißt es weiter vom Straßen.NRW-Sprecher.

Mit der Errichtung der Ampeln ist auch eine bauliche Anpassung der Fahrspuren notwendig. Hierzu gehört auch ein Umbau der vorhandenen Verkehrsinseln. In den Einmündungsbereichen der Anschlussstelle wird daher „die Fahrbahn grundhaft erneuert“.

Vollsperrung sorgt für kürze Bauzeit

Mit der Vollsperrung sowohl der Anschlussstelle als auch der B225 in diesem Bereich wird die Bauzeit um mehr als die Hälfte reduziert, so Miglietti. Die Aufrechterhaltung der dortigen Fahrbeziehungen hätte zu zahlreichen zusätzlichen Bauphasen unter Einsatz von Baustellenampeln geführt. Neben den daraus resultierenden Rückstaus hätte zusätzliche Zeit für den Umbau zwischen den Bauphasen aufgewendet werden müssen. Und aus bautechnischer Sicht führt eine halbseitige Bauweise zwangsläufig zu Qualitätseinbußen und gleichzeitig zu höheren Kosten.

Um einen weiteren Vorteil aus dieser Vollsperrung zu ziehen, wird zusätzlich auf der B225 zwischen Schacht- und Buerer Straße eine ohnehin mittelfristig anstehende Erneuerung der Fahrbahndecke durchgeführt. „Diese Maßnahme erfolgt in halbseitiger Bauweise, damit alle Anliegergrundstücke durchgängig von der Schachtstraße beziehungsweise von der Buerer Straße aus erreichbar sind“, so der Straßen.NRW-Sprecher.

Der Mitfahrerparkplatz an der Anschlussstelle wird bereits ab Freitag (24.5.) geschlossen. Er dient während der Bauphase als Baustelleneinrichtungsfläche. Alle dort abgestellten Fahrzeuge sind daher rechtzeitig zu entfernen. Straßen.NRW investiert in die Sanierungen zwei Millionen Euro aus Bundesmitteln.

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