Warum der Jahrestag der Bombardierung auch Hoffnung macht

Gedenkrede

Am 22, März 1945 starben in Dorsten über 300 Menschen durch Bombenangriffe. Über 90 Prozent der Gebäude wurden zerstört. Bürgermeister Tobias Stockhoff erinnert am 76. Jahrestag an ein dunkles Kapitel Stadtgeschichte.

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 22.03.2021, 08:58 Uhr
Dorsten und Wulfen (im Bild) wurden am 22. März 1945 durch alliierte Bomben großflächig zerstört.

Dorsten und Wulfen (im Bild) wurden am 22. März 1945 durch alliierte Bomben großflächig zerstört. © Archiv Heimatverein Wulfen

„Der 22. März 1945 mahnt uns zur Verantwortung für Gegenwart und Zukunft. Er macht uns gleichsam aber auch Hoffnung“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff. „Wenn wir uns an diesem 22. März nicht nur der Schrecken, der Zerstörung und der Opfer erinnern, sondern auch der Tugenden, mit denen die Dorstenerinnen und Dorstener die Stadt wieder aufgebaut haben, dann dürfen wir der guten Hoffnung sein, dass wir als Stadtgesellschaft auch die Herausforderung der Corona-Pandemie meistern werden.“

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