Erste-Hilfe-Zentrum in Dorsten hat schon 1000 Schnelltests gemacht

Coronavirus

Ohne Schnelltest kein Einkaufsbummel - das gilt seit Montag in Dorsten. Der Bürgermeister appelliert an die Vernunft, an einem Ort gab es aber schon rund 1000 Testungen.

Dorsten

von Dorstener Zeitung

, 30.03.2021, 04:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ohne ein negatives Schnelltest-Ergebnis darf man in Dorsten viele Geschäfte nicht mehr betreten.

Ohne ein negatives Schnelltest-Ergebnis darf man in Dorsten viele Geschäfte nicht mehr betreten. © picture alliance/dpa

Trotz eines dreistelligen Inzidenzwertes seit einer Woche bleiben die Geschäfte in Dorsten geöffnet. Hinein darf man vielerorts aber nur mit einem negativen Schnelltest-Ergebnis.

Dass es in Dorsten bereits neun anerkannte Stellen gibt, an denen man einmal pro Woche kostenlos das Angebot eines Schnelltests nutzen darf, wertet Bürgermeister Tobias Stockhoff als großen und wichtigen Schritt im Kampf gegen das Corona-Virus.

Schon 1000 Testungen an einem Standort

So konnte z. B. das Dorstener Unternehmen Sickelmann (Zentrum für Erste-Hilfe-Ausbildung) nach eigenen Angaben schon rund 1000 Testungen vornehmen. „Das ist eine großartige Leistung. Schließlich sind Testungen, also die Feststellung einer Corona-Infektion, die effektivste Möglichkeit, Infektionsketten zu unterbrechen“, sagt Tobias Stockhoff. In den nächsten Tagen sollen weitere Schnellteststellen im Stadtgebiet hinzukommen.

Ein „Freifahrtschein für Unvernunft“ ist das laut Stockhoff nicht. „Die Möglichkeit, mit einem negativen Testergebnis etwa in den Baumarkt oder ein Bekleidungsgeschäft besuchen zu dürfen, sollte nur dann genutzt werden, wenn ein wichtiges Anliegen vorliegt.“

Teststellen, die in die „Dorstener Liste“ aufgenommen werden möchten, senden bitte eine E-Mail an redaktion@dorstenerzeitung.de mit Namen, Adresse und Kontaktmöglichkeiten.
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt