Rewe hat den Mietvertrag am Recklinghäuser Tor gekündigt, doch der Eigentümer der Immobilie bleibt optimistisch. © Hans Blossey
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„Toom“-Gebäude: Eigentümer sprechen von „aussichtsreichen Optionen“

Nachdem Rewe zum Jahresende 2021 gekündigt hat, halten sich die Eigentümer des „Toom“-Gebäudes mit Details zu ihren Plänen noch zurück. Das könnte sich aber bald ändern.

Rewe hat den Mietvertrag im „Toom“-Gebäude am Platz der Deutschen Einheit gekündigt. Ende 2021 ist Schluss, die Größe der Verkaufsfläche (7500 Quadratmeter) und die Nachfrage passten nicht mehr zusammen, hieß es. Eine andere Option in der Altstadt von Dorsten gibt es derzeit offenbar nicht. Doch was kommt nach „Toom“? Die Eigentümer bleiben zunächst vage.

Zur Kündigung ihres gewerbliches Mieters in dem Wohn- und Geschäftshaus am Recklinghäuser Tor mag der Mercureim-Fonds nichts sagen. Von einer „Vertraulichkeitsvereinbarung“ ist die Rede „nur Rewe selbst kann sich äußern“, betont Dietmar Müller, Sprecher der Gesellschaft, die das Gebäude Anfang dieses Jahres gekauft hat.

Geplant war das aber wohl eher nicht. Denn im Februar war noch die Rede davon, dass „in den nächsten zwei Jahren gemeinsam mit Rewe das Objekt modernisiert und als attraktives Nahversorgungszentrum ausgebaut werden“ sollte. „Wir möchten dort die Symbiose aus Lebensmittelversorger, Non-Food und Lifestyle etablieren“, sagte Roland Schleider, Head of Asset Management der Gruppe, damals.

„Interessante und aussichtsreiche Entwicklungsoptionen“

Von dieser Grundsatz-Idee rückt der Mercureim-Fonds auch nach der Kündigung von Rewe nicht ab – zumal ja auch grundsätzlich denkbar wäre, dass die Lebensmittelkette in deutlich kleinerer Dimension vielleicht in der Altstadt bleibt. Müller versicherte am Montag auf Anfrage: „Wir haben sehr interessante und aussichtsreiche Entwicklungsoptionen und können voraussichtlich schon Anfang Dezember Neuigkeiten berichten. Im Ganzen sind wir weiter sehr positiv gestimmt.“

Zu dem Gebäude gehören neben der zweigeschossigen Handelsfläche noch zwölf Wohnungen auf dem Dach mit jeweils etwa 100 Quadratmetern Verkaufsfläche sowie eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen-

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Stefan Diebäcker

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