Der Handel in der Dorstener Innenstadt hofft, die Geschäfte in diesem Jahr auch wieder an zwei bis drei Sonntagen öffnen zu dürfen. © Berthold Fehmer (Archiv)
Einzelhandel

Kaufleute in Dorstens Innenstadt beantragen drei offene Sonntage

Die Kaufleute der Dorstener Innenstadt hoffen auf drei verkaufsoffene Sonntage in diesem Jahr. Ein beliebtes Stadtfest könnte deshalb ausnahmsweise einen neuen Termin bekommen.

Die Corona-Pandemie macht eine zuverlässige Terminplanung derzeit unmöglich. Und doch wird die Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt (DIA) drei verkaufsoffene Sonntage in diesem Jahr beantragen. Ein Termin ist überraschend.

„Wir werden improvisieren müssen“, sagte DIA-Sprecher Manfred Hürland auf Anfrage. „Niemand weiß, was kommt, aber wir legen unseren Fokus vor allem auf die Termine im Herbst.“ Bis dahin, hoffen die Innenstadt-Kaufleute, sind viele Menschen geimpft, das Virus ist unter Kontrolle und ein halbwegs normales (Geschäfts-)Leben wieder möglich.

Der Blick richtet sich auf den Herbst

Dann würden die Händler am 3. Oktober beim Herbstfest und am 7. November zum Lichterfest ihre Läden öffnen. Das ist generell nur möglich in Zusammenhang mit einer Veranstaltung. Im letzten Jahr hatten sämtliche verkaufsoffene Sonntage abgesagt werden müssen, weil Deutschland entweder im Lockdown oder größere Veranstaltungen nicht erlaubt waren.

Altstadtfest im Juli?

Überraschend taucht deshalb in der DIA-Liste auch der 4. Juli als möglicher verkaufsoffener Sonntag auf. Das beliebte Altstadtfest ist eigentlich immer einen Monat früher, am ersten Wochenende im Juni. „Mal sehen, was bis dahin passiert“, sagt Hürland vorsichtig. „Wir wollten vor allem sicher gehen, eine weitere Option zu haben, wenn die Pandemie es zulässt.“

Davon ist auch die geplante „Schirm-Aktion“ in der Fußgängerzone abhängig. Hürland: „Die Installation ist in Vorbereitung und sobald wir ohne Einschränkungen öffnen können, werden wir hier tätig werden.“

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Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker

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