Auf der Grünfläche links sollen weitere fast 100 Parkplätze für das Autohaus Borgmann gebaut werden. © Geonetzwerk Metropole Ruhr
Wirtschaft

Für mehr Parkplätze: Großes Autohaus in Dorsten will Fläche erweitern

Am Hauptsitz des Autohauses Borgmann sind alle verfügbaren Stellplatzflächen ausgereizt. Das Unternehmen will auf einer Grünfläche weitere Parkplätze bauen. Die Politik diskutierte darüber.

Seit der Ende der 1990er-Jahre ist das Autohaus Borgmann im Gewerbegebiet Baddenkamp im Dorstener Stadtteil Wulfen ansässig – und siedelte 2011 nach Errichtung des Neubaus komplett in das jetzige Verkaufsgebäude am Standort Hervester Straße 130.

Jetzt, zehn Jahre später, sind dort alle verfügbaren Außenverkaufs- und Stellplatzflächen vollständig ausgenutzt und reichen nicht mehr für den Bedarf des Unternehmens aus, das zehn Filialen im Ruhrgebiet besitzt, Automarken wie Opel, Skoda, Hyundai und Toyota verkauft und rund 300 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Umwelt- und Planungsausschuss stimmte am Dienstag dem Vorentwurf zu einem Bebauungsplan zu, südlich der Parkplatz- und Ausstellungsfläche auf dem jetzigen Grün weitere 99 Stellplätze zu errichten.

„Wir sollten diese Standortentwicklung zulassen“, so die CDU. Auch die SPD stimmte zu, fragte aber nach, ob die Planungen womöglich mit der kürzlich wieder ins Spiel gebrachten Umgehungsstraße L 608n durch das Gewerbegebiet kollidieren würden. „Nein, das widerspricht sich nicht“, so Stadtbaurat Holger Lohse.

Grüne dagegen

Kritik und Gegenstimmen kamen von den Grünen, die ökologische Gründe ins Feld führten. Sie forderten, die Freifläche nicht zu versiegeln, sondern diese aus Arten- und Klimaschutzgründen zu erhalten und lieber auf der vorhandenen Fläche des Autohauses zu bauen.

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Redaktion Dorsten
Geboren 1961 in Dorsten. Hier auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach erfolgreich abgebrochenem Studium in Münster und Marburg und lang-jährigem Aufenthalt in der Wahlheimat Bochum nach Dorsten zurückgekehrt. Jazz-Fan mit großem Interesse an kulturellen Themen und an der Stadtentwicklung Dorstens.
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Michael Klein

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