Marcus Farr hat die „fillibri“-App schon auf dem Handy. An seiner Tankstelle kann bereits kontaktlos bezahlt werden. © Stefan Diebäcker
Neue App

Erste Tankstellen in Dorsten bieten kontaktloses Bezahlen an

Aus einigen wenigen Tankstellen in Dorsten kann man jetzt direkt an der Zapfsäule bezahlen. Das hat nicht nur mit der Coronakrise zu tun.

Marcus Farr hat die neue App seit wenigen Tagen auf dem Handy. „fillibri“ heißt sie, Marcus Farr findet sie „praktisch“. Den neuen Service gibt es nur an seiner Tankstelle – und an ganz wenigen anderen in Dorsten.

Seit 2008 ist Marcus Farr Pächter der Westfalen-Tankstelle an der Gahlener Straße. Viele Kunden kennt er persönlich, doch die bekommt er künftig womöglich seltener zu Gesicht. Denn mit „fillibri“ können Autofahrer direkt an der Zapfsäule die Tankfüllung bezahlen und müssen nicht mehr in den Shop kommen.

Entwickelt hat die App die Westfalen-Gruppe aus Münster in einem eigens dafür gegründeten Start-up, an dem inzwischen auch die Deutsche AVIA beteiligt ist. „Unsere Entwicklung ist eine Reaktion auf den Megatrend Digitalisierung und auf den Wunsch unserer Gäste, bargeldlos zu bezahlen – nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie“, wird Andre Stracke, Leiter Tankstellen bei Westfalen, in einer Pressemitteilung des Unternehmens zitiert.

Kontaktloses Bezahlen ist erst der Anfang

In Dorsten gibt es zwei Westfalen-Tankstellen: an der Gahlener Straße auf der Hardt und an der Lippramsdorfer Straße in Lembeck. Auch die „Markant“-Tankstelle an der Hervester Straße in Wulfen gehört zum Unternehmen. Die Tankstelle von Marcus Farr, die wegen der Nähe zur Autobahn rund um die Uhr geöffnet ist, war eine der ersten im Westfalen-Verbund, die umgerüstet wurde.

Das Bezahlen der Tankfüllung ist aber nur der erste Schritt. „In den folgenden Monaten werden weitere Funktionen rund um das Serviceangebot der Tankstellen in die App integriert“, weiß der Pächter bereits, „um den Tankstellenbesuch für die Gäste so komfortabel wie möglich zu gestalten.“

Die App „fillibri“ gibt es ab sofort im Apple-Store und bei Google Play.

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Redaktionsleiter in Dorsten
Veränderungen gab es immer, doch nie waren sie so gravierend. Und nie so spannend. Die Digitalisierung ist für mich auch eine Chance. Meine journalistischen Grundsätze gelten weiterhin, mein Bauchgefühl bleibt wichtig, aber ich weiß nun, ob es mich nicht trügt. Das sagen mir Datenanalysten. Ich berichte also über das, was Menschen wirklich bewegt.
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Stefan Diebäcker

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