Zweite Mahnwache Fridays gegen Altersarmut – diesmal am Samstag und an anderem Ort

Protestaktion

Fridays gegen Altersarmut geht in Castrop-Rauxel in die zweite Runde: Am Samstag (15.2.) demonstrieren wieder Menschen in der Altstadt, diesmal aber an einem anderen Ort.

Castrop-Rauxel

, 15.02.2020, 06:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zweite Mahnwache Fridays gegen Altersarmut – diesmal am Samstag und an anderem Ort

Rund 50 Teilnehmer versammelten sich nach dem Aufruf von Fridays gegen Altersarmut am 24. Januar 2020 zu einer Mahnwache rund um den Reiterbrunnen. © Christian Püls

Thomas Karwath veranstaltete vor drei Wochen die erste Mahnwache „Fridays gegen Altersarmut“ in Castrop-Rauxel. Am Reiterbrunnen fanden sich am 24. Januar, einem Freitag, rund 50 Teilnehmer ein, um mit Kerzen auf das Problem der Altersarmut aufmerksam zu machen.

Der Initiator wurde schon im Vorfeld und auch hinterher dafür angegriffen, dass er eine Aktion unterstütze, die zumindest das Image hat, rechtsextrem oder zumindest rechtspopulistisch unterwandert zu sein. Karwath wurde vom Gegendemo-Organisator Marcus Liedschulte sogar als „Antisemit“ bezeichnet.

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Jetzt kommt es drei Wochen nach der Erstauflage zu einer Wiederholung: Unter dem Motto „Fridays gegen Altersarmut“ wird – diesmal an einem Samstag – wieder in der Altstadt demonstriert. Die Veranstaltung findet dieses Mal auf dem Lambertusplatz am i-Punkt statt.

Polizei geht von maximal 60 Teilnehmern aus

Bei der Polizei ist sie von einer Frau angemeldet worden. Bei Facebook macht Sylvia Wiese reichlich Werbung für die Mahnwache, die um 11.30 Uhr beginnen und gegen 13 Uhr enden soll. Die Polizei spricht von 60 angemeldeten Personen und wird die Mahnwache begleiten. Auch Thomas Karwath hat wieder seine Finger im Spiel, bestätigt die Polizei. Eine Gegendemo war Freitag nicht bekannt.

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Ob die Mahnwache mit der Marktordnung konform geht, ist offen. Die soll ohnehin überarbeitet werden. Sigfried Hellig (Friedenskreis) war im August 2019 zur Marktzeit der Innenstadt verwiesen worden. Mit dem Hinweis, er habe das Wochenmarktgeschehen gestört. Er trug damals ein Plakat mit der Aufschrift „Hauptkriegstreiber USA“ und verteilte Flugblätter.

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