Zeche Zollern und das Hebewerk sollen nach dem 3. Mai wieder öffnen

LWL-Mussen

Zeche Zollern und das Hebewerk sind beliebte Industriemuseen, derzeit aber geschlossen. Das soll sich ab dem 3. Mai ändern. Dafür werden dort gerade intensive Vorbereitungen getroffen.

Castrop-Rauxel

, 20.04.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Schiffshebewerk gehört zu den Museen, die derzeit geschossen sind. Das soll sich wahrscheinlich Anfang Mai ändern.

Das Schiffshebewerk gehört zu den Museen, die derzeit geschossen sind. Das soll sich wahrscheinlich Anfang Mai ändern. © Jockschat

Angesichts der Verständigung von Bund und Ländern auf eine vorsichtige Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen entwickelt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) eine Strategie zur schrittweisen Wiedereröffnung seiner Museen, Bibliotheken und des Medienzentrums voraussichtlich nach dem 3. Mai. Dazu gehören auch die Industriemuseen Zeche Zollern in Bövinghausen und das Hebewerk in Henrichenburg.

Alle LWL-Kultureinrichtungen arbeiten demnach derzeit an individuellen Maßnahmenkatalogen, um geltende Hygiene- und Schutzmaßnahmen vor Ort adäquat umsetzen zu können und für die Besucher ein sicheres Umfeld für das Erleben von Kultur zu schaffen.

Hygienemaßnahmen werden sichergestellt

„Wie es der Beschluss von Bund und Ländern zur Corona-Pandemie vorsieht, bleiben unsere Museen vorerst bis einschließlich 3. Mai geschlossen. Die Zeit bis dahin werden wir nutzen, um die hygienische Voraussetzungen vor Ort zu schaffen und Maßnahmen zu ergreifen, um das Abstandsgebot sicherzustellen“, betont LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger.

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„Trotz solcher Einschränkungen freuen wir uns alle sehr darauf, Kulturinteressierte und Forscherinnen schon bald mit neuen Projekten und Ausstellungsangeboten willkommen zu heißen.“ Der Landschaftsverband bietet derzeit bereits ein breites Spektrum digitaler Angebote.

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