Weiter Ärger um die Christinenstraße: Sind die Bremswellen nun gut oder nicht?

Christinenstraße

Die Diskussionen um den Wegfall der Verkehrsinseln auf der Christinenstraße scheinen nicht abzuebben. Bringen die Bremswellen die gewünschte Verkehrsberuhigung? Wir haben Anwohner gefragt.

Obercastrop

von Janine Jähnichen

, 06.11.2019, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weiter Ärger um die Christinenstraße: Sind die Bremswellen nun gut oder nicht?

Hier stand vor einigen Wochen noch eine Verkehrsinsel. Nun ist die lange geplante Bremswelle an der Christinenstraße eingebaut. © Janine Jähnichen

Die Bauarbeiten an der Christinenstraße sind nun abgeschlossen, aber der Ärger bleibt. Die Redaktion hat einige Zuschriften zu dem Wegfall der Verkehrsinseln erreicht. Jetzt haben wir vor Ort mit Anwohnern über das Ergebnis der Baumaßnahmen gesprochen. Aber wieder teilen sich die Anwohner in zwei Lager.

Bremswellen seien kein guter Ersatz für die Verkehrsinseln

Die eine Seite übt massive Kritik an der Aufpflasterung, die der Verkehrsberuhigung dienen soll. Der Bereich, in dem die Bremswelle errichtet wurde, sei viel zu kurz. Unmittelbar hinter dem Huckel würde die Raserei weitergehen, findet Anwohnerin Maria Hildebrand.

Außerdem wird der sehr geringe Höhenunterschied zur Fahrbahn kritisiert. Die Bremswellen würden so keinen ausreichenden Ersatz für die Verkehrsinseln darstellen und man müsse nur auf das erste Verkehrsopfer warten, sagt Anwohnerin Sylke Helmroth.

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Im Gespräch vor Ort äußerten sich einige Anwohner jedoch sehr positiv über die Aufpflasterung. Da aktuell noch die Beschilderung fehlt, würde man die Schwellen erst recht spät erkennen, aber es sei zu beobachten, dass die Autofahrer vor dem Huckel abbremsen und mit verringertem Tempo über ihn drüberfahren.

„Es ist jetzt besser als vorher“

Auch zwei Mütter von Grundschulkindern der Elisabethschule, die namentlich nicht genannt werden wollen, äußerten sich positiv: „Es ist jetzt besser als vorher, da man mehr Platz hat und automatisch langsamer fährt.“

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