Schlechte Nachrichten aus dem Grutholz für alle Weihnachtsbaumfans

dzTannenbäume

Für viele Familien aus Castrop-Rauxel ist es in den vergangenen Jahren zur Tradition geworden, den Weihnachtsbaum im Grutholz zu schlagen. Förster Matthias Klar muss die Familien enttäuschen.

Castrop-Rauxel

, 21.11.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Weihnachtsbaumschlagen im Grutholz hat sich in den vergangenen Jahren zum festen Termin für viele Familien in Castrop-Rauxel entwickelt. Der Regionalverband Ruhr (RVR), dem der Wald dort gehört, und der örtliche Hegering hatten das Angebot zum echten Ereignis werden lassen.

Wer sich jetzt schon wieder auf diesen Familienausflug gefreut hatte, den muss RVR-Revierförster Matthias Klar enttäuschen: „Das Baumschlagen müssen wir in diesem Jahr ausfallen lassen“, so der Revierleiter des Teams Waldbewirtschaftung West, so sein offizieller Titel.

Ansteckungsrisiko wäre diesmal zu hoch

Man hätte die Baumaktion liebend gerne wieder angeboten, sich nach reiflicher Überlegung aber schließlich dagegen entschieden. „Wegen der Corona-Pandemie natürlich“, so Klar. In den vergangenen Jahren seien immer sehr viele Leute im Grutholz unterwegs gewesen, da sei das Ansteckungrisiko einfach zu groß.

Zu einer anderen Organisationsform des Baumschlagens vielleicht an mehreren Tagen und mit entzerrtem Menschenauflauf habe sich der RVR ebenfalls nicht durchringen können. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe: „Der Event-Charakter wäre dann weg gewesen. Außerdem haben wir nicht genug Personal, um das über eine Ein-Tages-Aktion auszudehnen“, so Klar.

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Und schließlich führt Klar noch ein Argument an: „In diesem Jahr gibt es so viele private Betriebe, die wegen Corona um ihr Überleben kämpfen, da wollen wir als RVR keine Konkurrenz machen.“

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