Wasserstoff-Technologie: Castrop-Rauxeler FDP bleibt hartnäckig am Ball

Brennstoffzellen

Mit dem Antrag auf eine Wasserstoff-Arbeitsgruppe war die FDP abgeblitzt. Nun will sie die Stadt wenigstens zum Mitglied im Wasserstoff-Netzwerk Ruhr machen. Andere Städte sind schon dabei.

Castrop-Rauxel

, 05.11.2019, 13:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wasserstoff-Technologie: Castrop-Rauxeler FDP bleibt hartnäckig am Ball

Wasserstoff kann als Kraftstoff für Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge zur Alternative zu normalen Verbrennungsmotoren oder dem E-Antrieb werden. © Stefan Milk

Die FDP bleibt hartnäckig und will das Thema Wasserstoff (H2) bei der Energiewende in Castrop-Rauxel vorantreiben. Der Antrag auf Einrichtung einer Arbeitsgruppe Brennstoffzellenantrieb scheiterte in den politischen Gremien zwar, doch die Thematik soll damit aus FDP-Sicht nicht abgehakt sein.

Und so bringt der FDP-Fraktionsvorsitzende Nils Bettinger in den nächsten Umweltausschuss und den Ausschuss für Wirtschaftsentwicklung einen neuen Antrag ein. Ziel: Die Stadt Castrop-Rauxel soll zeitnah dem H2-Netzwerk-Ruhr beitreten.

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Dieser Verein bündelt laut FDP die unternehmerischen, akademischen und öffentlichen Aktivitäten der Region zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie. Unter anderem sind die Kreisstädte Herten, Gladbeck und Marl am Verein beteiligt. Auch die Nachbarstadt Herne ist Mitglied.

Auch eine Frage der Arbeitsplätze

Aus Sicht der FDP sei eine Enegiewende ohne Wasserstoff nicht denkbar. Je größer der Anteil von Strom aus Wind und Sonne am Energiemix werde, desto notwendiger werde die Speicherung großer Energiemengen. Dafür sei Wasserstoff bestens geeignet, so die Argumentation Bettingers.

Es sei wichtig, dass die Stadt Castrop-Rauxel sich hier engagiere, denn diese Technologie „wird Arbeitsplätze schaffen und erhalten, und davon soll auch die Stadt Castrop-Rauxel profitieren“, so Bettinger.

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