Vor Ansturm auf die Wälder am Vatertag: Förster haben wichtige Hinweise

Waldbrand-Gefahr

Am Vatertag ziehen oft Gruppen mit Bollerwagen durch die Wälder der Region. Auch Familien gehen in der Corona-Zeit gern in die Natur. Förster weisen nun auf Gefahren in Castrop-Rauxel hin.

Castrop-Rauxel

, 20.05.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
An Vatertag sind einige Gruppen auch in Wäldern unterwegs. Die Förster appellieren an sie, besonders vorsichtig zu sein.

An Vatertag sind einige Gruppen auch in Wäldern unterwegs. Die Förster appellieren an sie, besonders vorsichtig zu sein. © picture alliance/dpa

Regionalforstämter, Waldbesitzende und Feuerwehren sind momentan besonders aufmerksam. Der Grund dafür ist, dass es in Wäldern sehr trocken ist. Weil der vergangene Sommer schon trocken war und es auch zuletzt nur wenig geregnet hat, könnte ein kleiner Funke bereits unheilvolle Folgen haben, heißt es in einer Pressemitteilung des Regionalforstamtes Ruhrgebiet.

Schon jetzt seien mehr Menschen wegen der Corona-Pandemie im Wald unterwegs. Zum Vatertag rechnet das Regionalforstamt mit einem „zusätzlichen Andrang“, auch in Castrop-Rauxel.

Rauchen ist im Wald von Anfang März bis Ende Oktober untersagt

Deshalb ruft es einige Regeln in Erinnerung: „Offenes Feuer und Grillen im Wald sind grundsätzlich und immer verboten.“ Auch das Rauchen im Wald sei von Anfang März bis Ende Oktober ausdrücklich untersagt. Die Förster bitten Waldbesucher außerdem darum, sofort die Feuerwehr zu informieren, sollten sie Brandnester oder kleine Feuer entdecken. Schon jetzt seien die Schäden durch Waldbrände 2020 größer als im gesamten Jahr 2019.

Das Regionalforstamt weist mit Nachdruck darauf hin, dass Waldbesucher ausschließlich ausgewiesene Wanderparkplätze nutzen und nicht an den Waldwegen parken sollten. Diese Wege seien Feuerwehrzufahrten, durch die im Ernstfall große Löschfahrzeuge zu einem Waldbrand fahren müssten.

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