Die Corona-Schutzimpfung bedeutet ein kleines bisschen mehr Sicherheit für die Einsatzkräfte im Rettungsdienst. Die Feuerwehr, vor allem die freiwillige, muss aber noch ein bisschen warten. © Jens Lukas
Coronavirus

Viele Castrop-Rauxeler Rettungskräfte haben die erste Impfdosis erhalten

Die Corona-Impfungen schreiten voran. Ein Großteil der Mitarbeiter beim Rettungsdienst der Stadt Castrop-Rauxel wurde jetzt erstmals geimpft. Aber viele Mitarbeiter warten auch noch darauf.

Die Einsatzkräfte des Rettungsdienstes arbeiten täglich mit Menschen. Sie bringen Verletzte, aber auch Corona-Patienten in Krankenhäuser. Der Mindestabstand kann dabei meistens nicht eingehalten werden. Trotz Schutzausrüstung besteht immer das Risiko, sich selbst mit dem Coronavirus zu infizieren und an Covid-19 zu erkranken. Ähnliches gilt für die Feuerwehr. Ein großer Teil der Castrop-Rauxeler Rettungskräfte kann nun etwas beruhigter zu den Einsätzen fahren.

Nach Angaben der Stadt Castrop-Rauxel erhielten 98 Einsatzkräfte des Rettungsdiensts bzw. des qualifizierten Krankentransportes ihre erste Impfdosis. Die zweite Dosis folge in neun bis zwölf Wochen, heißt es aus der Stadtverwaltung auf Anfrage.

Viele Feuerwehrleute warten noch auf die Impfung

26 Mitarbeiter warten hingegen noch auf den ersten Piks – genau wie die 422 ehrenamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr. Die Polizei des Kreises Recklinghausen hat noch keine Zahlen mitgeteilt. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtete, bekamen Mitglieder des Rettungswesens das Vakzin des Unternehmens Astrazeneca verabreicht.

Im Impfkonzept der Bundesregierung gehören Mitarbeiter der Rettungsdienste zu den Menschen mit der höchsten Impfpriorität (Gruppe 1). Es folgen Polizisten, die beispielsweise bei Demonstrationen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind (Gruppe 2). Erst in der Gruppe mit erhöhter Priorität (Gruppe 3) findet sich die Feuerwehr und die übrige Polizeibehörde.

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