Unvergessliche Ferien-Erlebnisse in der Haard

CASTROP-RAUXEL/HAARD 93 Casterix-Ferienkinder erlebten spannende Tage in der Haard mit Waldolympiade, Tier-Begegnungen und Open-Air-Kino. Der Regen störte die Begeisterung nicht. Die Nachtwanderung fiel allerdings aus.

von Von Maria Segat

, 03.07.2008, 18:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kinder beim Casterix-Feriencamp in der Haard.

Kinder beim Casterix-Feriencamp in der Haard.

Unbarmherzig prasselte der Regen auf die Dächer der Holzhütten im Camp Haard. So erlebte das Casterix-Projekt „Vogelfrei und Spaß dabei“ einen verregneten Tag. Dass die 93 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren sich von Kleinigkeiten wie trommelndem Niederschlag stören lassen – weit gefehlt.

Keine Zeit, sich über den Regen zu ärgern

Auch als die für 14 Uhr angesetzte Waldolympiade, bei der Disziplinen wie Bogenschießen und Sackhüpfen auf dem Programm standen, auf den späten Nachmittag verschoben wurde, kam kaum Enttäuschung auf. Dazu war bei Angeboten wie Schnitzen und Basteln mit Holz, Steinen, Leder und Filz gar keine Zeit.

Auch die Lieblingssportarten wie Fußball und die Spielgeräte auf dem Gelände des Jugendcamps wurden nicht vernachlässigt. „Es ist überhaupt nicht schlimm, dass es regnet“, meinte Julia, 11. „Ich finde es nur schade, dass alles morgen schon vorbei ist. Es wäre schön, wenn das Projekt verlängert werden würde.“

Open-Air-Kino und Freibad-Spaß

Dieser Wunsch war bei den Erlebnissen im Laufe der Woche, in der die Kinder zu acht in den frisch renovierten Holzhütten des Jugendcamps wohnten, kein Wunder. Neben Ausflügen ins Freibad in der Hitze der letzten Tage wurde ein Open-Air-Kino geboten, bei dem man sich auf selbst gebastelten Sitzsäcken tummelte und gemütlich „Robin Hood“ guckte.

Ein Uhu mit Mundegeruch

„Der Falkner, der mit einem Uhu, einem Bussard und vielen Frettchen zu Besuch kam, war auf jeden Fall ein Höhepunkt“, meinte Betreuer Rainer Lümmen. Bei dieser Gelegenheit blieb ein wenig Zeit für Zärtlichkeiten: „Die Kinder durften den Uhu sogar küssen“, erzählte Organisatorin Doris Spangenberg. „Aber der hatte Mundgeruch“, verriet der elfjährige Ben. Zum weiteren Programm erklärte Lümmen: „Eigentlich wollten wir noch eine Nachtwanderung machen. Aber durch das Wetter und die Toberei waren gerade die Kleineren bisher einfach zu müde.“

Betreuer krönen den "Dingdong-König"

Bei allem habe es zum Glück noch keine größeren Zwischenfälle gegeben, berichtete Doris Spangenberg. Und auch für den Fall, dass die Kinder von Zecken gebissen werden, haben die 14 Betreuer vorgesorgt: „Wer abends bei sich eine Zecke findet, der ist der Dingdong-König. Wenn er ‚Dingdong' ruft, müssen sich alle, die in der Nähe sind, auf den Boden legen, zappeln und ihren König ‚Dingdong' rufen.“

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