Schwerer Verkehrsunfall am Castrop-Rauxeler Hauptbahnhof

Unfall

Vor dem Castrop-Rauxeler Hauptbahnhof hat sich ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Mehrere Fahrzeuge waren von dem Unfall betroffen.

Castrop-Rauxel

, 01.09.2020, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Unter dieser Unterführung kam es am Dienstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall.

Unter dieser Unterführung kam es am Dienstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall. © Tobias Weckenbrock.

Update 2.9 um 13.30:

Am Dienstag, gegen 17 Uhr, kollidierte ein 80-jähriger Wohnmobilfahrer aus Castrop-Rauxel auf der Bahnhofstraße in Höhe einer Unterführung mit vier weiteren Autos. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann seine eigene Fahrspur aus nicht abschließend geklärter Ursache verlassen. Die anderen Autofahrer konnten nicht mehr ausweichen.

Bei dem Unfall wurden eine 23-jährige Autofahrerin aus Recklinghausen und eine 39-jährige Autofahrerin aus Castrop-Rauxel leicht verletzt. Bei dem Unfall entstand knapp 30.000 Euro Sachschaden.

Meldung vom 1.9

Vor dem Castrop-Rauxeler Hauptbahnhof hat sich am Nachmittag gegen 16.45 Uhr ein Verkehrsunfall im Bereich der Unterführung am Berliner Platz ereignet. An dem Unfall seien mehrere Fahrzeuge beteiligt gewesen, hieß es von der Pressestelle der Kreispolizei Recklinghausen.

Wie sie auf Anfrage erklärte, waren sechs Fahrzeuge in den Unfall verwickelt. Eine Augenzeugin sprach von fünf Fahrzeugen: ein Wohnmobil und drei Pkw, die aus Richtung Henrichenburg kamen sowie ein Pkw aus südlicher Richtung. Feuerwehr und Polizei waren vor Ort.

Eine Person musste offenbar mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Weitere Informationen würden erst am Mittwoch (2.9.) bekannt gegeben.

Bahnhofstraße war voll gesperrt

Zwischenzeitlich war die Bahnhofstraße komplett gesperrt, am späten Nachmittag wurde die Straße wieder freigegeben. Die Mitarbeiterin einer Fahrschule sagte unserem Reporter, dass viele Gaffer die Unfallstelle beobachtet und Fotos gemacht hätten.

An dieser Stelle komme es immer wieder zu Vorfällen. Das seien Unfälle, aber auch Fast-Unfälle, waghalsige Manöver und wilde Beschimpfungen, sagt eine Augenzeugin, die direkt in der Nähe arbeitet. Sie habe kaum glauben wollen, wie viele Menschen zur Unfallstelle gelaufen seien, um den Rettungsarbeiten zuzusehen. Sie säumten die Balustraden am Straßenrand, auf beiden Seiten.

Lesen Sie jetzt