So viel Feedback wie selten bekam unser Autor zur Geschichte über den krebskranken Fynn. Für ihn selbst war es die bewegendste Geschichte seiner journalistischen Laufbahn. © Screenshots Weckenbrock
Krebskanker Junge

Überwältigendes Feedback: So bewegt die Geschichte von Fynn (13) die Leser

Seit 23 Jahren bin ich Journalist. Nur einmal zuvor habe ich eine Geschichte geschrieben, bei der mir die Tränen kamen. Und ich war nicht allein: Das Feedback zu „Fynn muss sterben“: überwältigend.

Am besten ist der Journalist, der in einer Geschichte nicht auftaucht, sondern den Leser mitnimmt, ihn spüren und erfahren lässt, mittendrin zu sein, aber an den Reporter dabei gar nicht denkt. So versuche ich meistens, meine Arbeit zu erledigen. Ich muss heute davon abweichen. Denn die vergangenen Tage haben mich sehr bewegt. Ich möchte Sie nun daran teilhaben lassen.

So viel Feedback wie selten bekam unser Autor zur Geschichte über den krebskranken Fynn. Für ihn selbst war es die bewegendste Geschichte seiner journalistischen Laufbahn. © Screenshots Weckenbrock © Screenshots Weckenbrock

Fynn muss sterben: Das war die Geschichte, die ich Ihnen vergangene Woche erzählt habe. Fynn Born ist an Krebs erkrankt. Mit allen Mitteln stemmte er sich mit seiner Familie gegen den Tumor. Mehrfach. Er wurde dabei getragen von seiner Kraft, und wie seine Mutter sagt: von exzellentem medizinischen Personal. Aber gemeinsam musste man diesen Kampf aufgeben. Nun steht fest, dass sein Leben viel zu früh zu Ende geht.

Allein das wäre schon tragisch und traurig und gemein und ungerecht genug gewesen. Aber an dieser Stelle hört diese unfassbare Geschichte noch nicht auf. Denn Fynn hat nicht nur gekämpft wie ein Löwe und tut das mit seinem frohen Gemüt und seinem eisernen Willen bis heute: Er hat auch noch Kraft für andere Menschen aufgebracht. Er hat ein Buch geschrieben über seine Leidenszeit. Es hat 58 Seiten und ist die ergreifendste Erzählung einer wahren Begebenheit, die ich je gelesen habe.

Viele Spenden und ganz viel Hoffnung

Dieses Buch spielt nicht nur jede Menge Geld ein, bisher allein 10.000 Euro an Spenden, die der Kinder-Krankenhilfe zugute kommen. Dieses Buch kann für andere ein Rettungsanker sein, für viele ebenfalls schwer kranke Kinder und ihre Angehörigen noch werden.

Beim Schreiben der Geschichte konnte ich selbst die Tränen stellenweise kaum zurückhalten. Und schon vor der Veröffentlichung kam Feedback aus dem Kollegenkreis, wie sehr dieser Text sie bewegt hat.

Per Mail, Facebook, Twitter, MS Teams, WhatsApp, SMS und Telefon: Viele Menschen meldeten sich.
Per Mail, Facebook, Twitter, MS Teams, WhatsApp, SMS und Telefon: Viele Menschen meldeten sich. © Screenshots Weckenbrock © Screenshots Weckenbrock

Was aber nach der Veröffentlichung am Abend im Internet und morgens drauf in der Zeitung geschah, ist noch nie dagewesen: Innerhalb weniger Stunden kamen mehr als zwei Dutzend direkte Rückmeldungen. Leser dankten mir, sprachen von der beeindruckendsten Geschichte, die sie je in unserer Zeitung gelesen hätten, offenbarten, dass sie mehrfach unter Tränen das Lesen unterbrechen mussten.

Ich bin gerührt. Aber der Dank gebührt nicht mir. Das möchte ich unterstreichen. Und darum schreibe ich diesen sehr egozentrierten Text mit all den Gedanken und Ansichten des Reporters an dieser Stelle: Ich möchte, dass all die Zuneigung nur Fynn, seiner Familie und seinem Buch zugute kommt.

Kaufen Sie es in der Castroper Leselust, im Online-Buchhandel als eBook, bestellen Sie es in der Druckerei Wulff in Lütgendortmund. Oder spenden Sie einfach so: via PayPal an fynni1301@gmail.com. Ich danke Ihnen.

So viel Feedback wie selten bekam unser Autor zur Geschichte über den krebskranken Fynn. Für ihn selbst war es die bewegendste Geschichte seiner journalistischen Laufbahn.
Unser Autor vergoss beim Schreiben selbst ein paar Tränen. Viele Leser teilten ihre eigenen Gefühle. © Screenshots Weckenbrock © Screenshots Weckenbrock
Über den Autor
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Gebürtiger Münsterländer, Jahrgang 1979. Redakteur bei Lensing Media seit 2007. Fußballfreund und fasziniert von den Entwicklungen in der Medienwelt der 2010er-Jahre.
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Tobias Weckenbrock
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