Tiefflieger der Luftwaffe sorgte für Unruhe in Castrop-Rauxel

Bundeswehr

Eine tief fliegende Militärmaschine hat am Dienstag (21.7.) für Unruhe in Castrop-Rauxel gesorgt. Am Mittwoch klärte sich dann auf, warum die Luftwaffen-Transall da unterwegs war.

Castrop-Rauxel

, 22.07.2020, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine solche Transall C-160 der Luftwaffe war am Dienstag im Tiefflug über Castrop-Rauxel unterwegs.

Eine solche Transall C-160 der Luftwaffe war am Dienstag im Tiefflug über Castrop-Rauxel unterwegs. © picture alliance / Tom Ziegler / L

Eine sehr tief fliegende Militärmaschine hat am Dienstag sowohl in Castrop-Rauxel als auch in angrenzenden Städten im Ostvest für Irritationen gesorgt. Auf Facebook wurde sofort wild spekuliert darüber, ob das nun vielleicht sogar Kampfflugzeuge seien, die da über Ickern donnerten. „Über Becklem hinweg Richtung Waltrop, hab ich mich erschrocken!“, „Der war ja mal richtig tief und ging auch noch tiefer“, war da zu lesen.

Militär-Experten stellten aber schnell richtig, dass es sich wohl um eine Militärmaschine, aber keineswegs um ein oder sogar mehrere Kampfflugzeuge gehandelt habe.

Die Maschine, die gesichtet wurde, wurde dann auch rasch als Transall C-160, das Standard-Transportflugzeug der Bundeswehr, identifiziert.

Bundeswehr bestätigt den Routineflug

Die Bundeswehr bestätigt inzwischen auch, dass es sich um ein eigenes Flugzeug gehandelt habe, dass da im Tiefflug über Castrop-Rauxel donnerte. Es sei ein Routineübungsflug der Luftwaffe gewesen und die Maschine, tatsächlich die vermutete Transall, sei am NATO-Flugplatz Hohn in Schleswig-Holstein beim Lufttransportgeschwader 63 stationiert.

Zur Dauerbelastung sollen solche Tiefflüge aber nicht werden. Die Flüge seien aus Übungsgründen natürlich notwendig, man sei aber bestrebt, solche Tiefflüge über den gesamten Luftraum in Deutschland gleichmäßig zu verteilen.

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