Schicke Einkaufsbeutel und bedruckte Tassen: Der Verein "Wir auf Schwerin" verkauft Fanartikel im Schwerin-Design. © Privat
Fanartikel

Stolz auf den Stadtteil: Verein verkauft Fanartikel im Schwerin-Design

Schwerin ist ein beliebter Stadtteil in Castrop-Rauxel. Wer sich zu dem Stadtteil bekennt, kann das jetzt auch zeigen. Der Verein „Wir auf Schwerin“ verkauft Fanartikel im Stadtteil-Design.

Rechtsanwalt Jürgen Wischnewski kommt bei dem Thema ins Schwärmen: „Schwerin hat viele Besonderheiten, es ist zum Beispiel der einzige Stadtteil mit einem Berg.“ Wischnewski ist der Vorsitzende des Vereins „Wir auf Schwerin“. Er ist auf Schwerin geboren und identifiziert sich voll und ganz mit seinem Stadtteil.

Aber nicht nur er. „Schwerin ist ein ziemlich homogener Stadtteil“, sagt Wischnewski. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner würden schon lange hier leben und sich zu dem Stadtteil bekennen, meint er.

Damit sich die Schwerinerinnen und Schweriner auch nach außen hin zu ihrem Stadtteil bekennen können, hat der Verein zusammen mit Dirk Brolowski vom Ickerner Fanladencity Castrop-Rauxel eigene Fanartikel mit Schwerin-Motiven entwickelt. „Wir wollen auch nach außen hin klar machen, dass wir Schweriner sind“, erklärt Wischnewski.

In der Kanzlei von Rechtsanwalt Jürgen Wischnewski verkauft der Verein „Wir auf Schwerin“ die Fanartikel des Stadtteils. © Tobias Weckenbrock © Tobias Weckenbrock

Eigener Fanstand in Anwaltskanzlei

Seit Dienstag (29. Juni) können stolze Schweriner deshalb jede Menge Fanartikel in der Anwaltskanzlei von Wischnewski an der Dortmunder Straße 162 kaufen. Wischnewski hat dafür eigens einen Fanstand aufgebaut. Alternativ können Interessierte auch eine Mail an info@wir-auf-Schwerin.de schicken.

Erste Fanartikel hatte der Verein „Wir auf Schwerin“ bereits im vergangenen Winter herausgebracht. Damals konnten die Bewohner von Schwerin Pullis und T-Shirts mit dem Hammerkopfturm kaufen.

Mit der neuen Kollektion wird das Sortiment noch erweitert: Neben Kleidungsstücken gibt es jetzt auch Tassen, Einkaufsbeutel, Flaschenöffner und Aufkleber mit Schwerin-Motiven.

Stadtteil wird immer beliebter

Früher habe der Stadtteil einen eher schlechten Ruf gehabt, heute werde Schwerin zunehmend beliebter, sagt Wischnewski. „Es sind viele neue Einwohner dazugekommen.“

Diese Entwicklung soll sich auch im Slogan der Fanartikel widerspiegeln: Die Einkaufsbeutel sind mit dem Spruch „Schwerin: Einfach schwer in“ bedruckt. Das Motto sollte man aber auf keinen Fall missverstehen: Gemeint ist nicht, dass es sich auf Schwerin schwer lebt. Stattdessen soll der Stadtteil „schwer in“, also angesagt sein.


Verein will Artikel auf Schweriner Festen verkaufen

Dass der Schweriner Bürgerverein die neuen Fanartikel gerade jetzt herausbringt, hängt mit den jüngsten Corona-Lockerungen zusammen. Da im vergangenen Jahr alle Großveranstaltungen im Stadtteil gestrichen werden mussten, konnte der Verein die alte Kollektion im vergangenen Winter nur schwierig verkaufen.

Der Verein hofft deshalb, dass Veranstaltungen wie das „Hammerkopfturm-Fest“, der Weihnachtsmarkt auf dem Neuroder Platz oder der „Kleinste Weihnachtsmarkt der Stadt“ in diesem Jahr wieder stattfinden können. Dann soll es auf den Veranstaltungen auch einen Fanstand mit Schwerin-Artikeln geben.

„Schweriner Bank“ und weitere Fanartikel geplant

Der Schweriner Verein plant für die nächste Zeit noch weitere Fanartikel. Zum 150. Jahrestag der Abteufung von Zeche Graf Schwerin wird es weitere Artikel mit Zechenmotiven geben, verrät Wischnewski.

Auch wer in seinem Vorgarten im gemütlichen Schwerin-Ambiente sitzen will, wird dies in Zukunft tun können: Nach dem Vorbild der „Ickerner Bank“ plant der Verein künftig eine „Schweriner Bank“ – eine eigene Holzbank mit Schwerin-Aufschrift. Produziert werden sollen die Bänke in der Jugendvollzugsanstalt Meisenhof.

Die Bänke könnten sich Unternehmen, aber auch Privatpersonen in ihre Vorgärten stellen. „Das lockert das Stadtbild auf“, erklärt Wischnewski. Er selbst werde sich eine solche Bank anfertigen lassen und in seinem Vorgarten aufstellen, erzählt er.

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