Wiederholte Störungen am Bahnübergang Castrop-Rauxel Süd nerven die Passanten

Obere Münsterstraße

Die Ampel zeigt Rot, die Schranken sind geöffnet: Die Polizei muss den Bahnübergang Castrop-Rauxel Süd absperren. Nicht zum ersten Mal. Wie zuverlässig ist der Bahnübergang überhaupt?

Castrop

, 12.03.2020, 16:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schranken am Bahnübergang Castrop-Rauxel Süd hatten eine technische Störung. Obwohl die Ampel rot zeigte, blieben die Schranken geöffnet.

Die Schranken am Bahnübergang Castrop-Rauxel Süd hatten eine technische Störung. Obwohl die Ampel rot zeigte, blieben die Schranken geöffnet. © Jessica Hauck

Wegen einer Störung am Bahnübergang Castrop-Rauxel Süd mussten sich Autofahrer und Fußgänger am Dienstagmittag in Geduld üben. Gegen 11.30 Uhr zeigten die Ampeln Rot, die Schranken waren aber geöffnet. Die Züge fahren eigentlich erst um die volle Stunde.

Die Polizei hatte den Übergang an der Oberen Münsterstraße mit Flatterband abgesperrt. Autofahrer drehten um, 30 bis 40 Fußgänger warteten lieber auf beiden Seiten des Bahnübergangs, bevor sie lange Umwege in Kauf nahmen. „Gestern Nachmittag war das auch schon kaputt“, kommentierte eine Passantin genervt.

Bahnmitarbeiter kann schnell helfen

Als ein Bahnmitarbeiter tätig wurde, funktionierten die Schranken schnell wieder. Erst Anfang Februar hatte die Bahn an dem Übergang Prüf- und Wartungsarbeiten durchgeführt. Kommt es an dem Bahnübergang häufig zu Fehlfunktionen?

Die Schranken am Bahnübergang Castrop-Rauxel Süd hatten eine technische Störung. Obwohl die Ampel rot zeigte, blieben die Schranken geöffnet.

Als die Schranken repariert und das Flatterband entfernt war, konnten die Passanten die Gleise queren. © Jessica Hauck

Ein Bahnsprecher bestätigt auf Anfrage, dass es zu „technisch nicht näher bezeichneten Störungen“ am Bahnübergang Castrop-Rauxel Süd gekommen sei. Ein Techniker habe das schnell beheben können, dadurch sei es nur zu geringen Verspätungen bei wenigen Zügen im Nahverkehr gekommen.

Gehäuft würden die Störungen nicht auftreten, so der Sprecher. Der Bahnübergang sei - gemessen an seiner Betriebsdauer - sehr zuverlässig. „Leider lassen sich dennoch technische Störungen nie ganz vermeiden“, entschuldigt er sich.

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