Stadt dankt den Eltern und heißt Kita-Kinder jetzt wieder willkommen

Coronavirus

Sie dankt allen Eltern, die sich an den Appell gehalten haben, ihr Kind zu Hause zu betreuen. Aber nun sagt Claudia Wimber von der Stadt Castrop-Rauxel: „Wir freuen uns, die Kinder wiederzusehen.“

Castrop-Rauxel

21.02.2021, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bobbycars stehen unter Jacken von Kindern, die an einer Garderobe einer Kindertagesstätte (Kita) hängen. Eltern, die an ihrer Arbeitsstelle «unabkömmlich» sind, können ihre Kinder notbetreuen lassen - ohne Nachweispflicht. Die Hürden sind also gering und Schulen und Kitas werden trotz Lockdowns immer voller. Das sorgt auch für Kritik. +++ dpa-Bildfunk +++

Bobbycars stehen unter Jacken von Kindern, die an einer Garderobe einer Kindertagesstätte (Kita) hängen. Eltern, die an ihrer Arbeitsstelle «unabkömmlich» sind, können ihre Kinder notbetreuen lassen - ohne Nachweispflicht. Die Hürden sind also gering und Schulen und Kitas werden trotz Lockdowns immer voller. Das sorgt auch für Kritik. +++ dpa-Bildfunk +++ © picture alliance/dpa

Ab Montag, 22. Februar, lädt die Landesregierung alle Kinder in Kindertageseinrichtungen ein, wieder in die Betreuungseinrichtungen zu kommen. „Natürlich freuen wir uns, die Kinder endlich wiederzusehen“, bestätigt Claudia Wimber, Leiterin des Bereichs Kinderförderung der Stadtverwaltung.

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„Aber auch unseren Mitarbeitenden spreche ich ein Lob aus.“
Claudia Wimber, Abteilungsleiterin Kinderförderung der Stadt Castrop Rauxel.

Claudia Wimber, Abteilungsleiterin Kinderförderung der Stadt Castrop Rauxel. © Tobias Weckenbrock

„Schon seit Mitte Januar stieg die Zahl derjenigen, die trotz viel individuellem Organisationstalent, Bemühungen oder Verständnis des Arbeitgebers die Kinder wieder in die Einrichtung gebracht haben. Allen Eltern, die sich den Appell zu Herzen genommen haben, die Kinder zeitweise zu Hause zu betreuen, danke ich. Aber auch unseren Mitarbeitenden spreche ich ein Lob aus. Nicht nur für den täglichen Einsatz mit Maske, sondern auch dafür, unter den gegebenen Bedingungen pädagogische Konzepte zu erarbeiten und umzusetzen, die auch in der eingeschränkten Betreuungssituation funktionieren.“

Wenn sich am Montag die Kitas wieder füllen, gilt weiterhin der eingeschränkte Regelbetrieb. So bleibt die Betreuungszeit in festen Gruppen pauschal um zehn Stunden gekürzt, in den städtischen Kitas gelten feste Bring- und Abholzeiten, und im Austausch mit den Eltern werden die Betreuungsbedarfe abgefragt. Je nach Bewertung des Infektionsgeschehens kann es ab 8. März weitere Anpassungen geben.

So geht es mit den Elternbeiträgen weiter

Die Elternbeiträge für die Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in der Offenen Ganztagsschule wird für den Monat Januar 2021 durch eine Verrechnung mit dem Monat Februar erstattet. Das sind rund 269.000 Euro. Darauf haben sich Land und Kommune verständigt. Den Ausfall der Beiträge teilen sich das Land und die Stadt hälftig.

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In seiner Sitzung am Donnerstag (17.2.) hat der Rat der Stadt zudem in der Dringlichkeitsentscheidung zugestimmt, auch künftig auf die Zahlung von Beiträgen zu verzichten bzw. diese zu verrechnen, falls inhaltsgleiche Regelungen zwischen Land und Kommune beschlossen werden. Das Land hat außerdem die

Musterbescheinigung für das Kinderkrankengeld aktualisiert. Die neue Version ist weiterhin auf der städtischen Internetseite unter www.castrop-rauxel.de zu finden.

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