Coronavirus

Stadt Castrop-Rauxel sagt Osterfeuer wegen des Coronavirus ab

Die Stadtverwaltung hat Montag schon viele Wochen im Vorfeld die Osterfeuer in Castrop-Rauxel untersagt. Damit können keine Feuer angemeldet und genehmigt werden. Grund ist die Corona-Pandemie.
Ein Osterfeuer brennt 2019 am Hof Hegemann in Dingen: Hier wie an 20 anderen Stellen in Castrop-Rauxel wird es im Jahr 2021 nicht brennen. © Tobias Weckenbrock

Es sind beliebte Treffpunkte für Siedlungen und Ortsteile. Die Veranstaltung findet draußen statt. Und viele Menschen hoffen bis dato, dass das Corona-Gespenst zu Ostern seinen ganz großen Schrecken verloren haben könnte. Wer also hoffte, dass im Jahr 2021 wieder beliebte Traditions-Veranstaltungen in Castrop-Rauxel stattfinden könnten, der ist am 1. Februar von der Stadtverwaltung eingeholt worden: Die sagte die Genehmigung von Osterfeuern nun ab. Ganz egal, wie sich die Corona-Infektionszahlen entwickeln.

Unter dem Titel „Osterfeuer müssen erneut ausfallen“ heißt es in der Pressemitteilung: „Bereits 2020 konnten aufgrund der Corona-Pandemie keine Osterfeuer in Castrop-Rauxel stattfinden. Und auch in diesem Jahr müssen Bürgerinnen und Bürger leider auf derartige Veranstaltungen verzichten.“

Frühe Absage wegen Grünschnitt-Frage

Da viele früh im Jahr Grünschnitte für das Osterfeuer sammelten, wolle die Stadtverwaltung bereits jetzt mitteilen, dass kein Brauchtumsfeuer genehmigt werde. „Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass pflanzliche Abfälle auch abseits von Osterfeuer-Veranstaltungen nicht verbrannt werden dürfen.“

In Dörfern wie Dingen und Pöppinghausen, in Kirchengemeinden und Siedlungen im ganzen Stadtgebiet wird Jahr für Jahr das Abbrennen der Feuer als Nachbarschaftsfest gefeiert. 2019 wurden noch 21 Feuer genehmigt.

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