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Sonne, Musik, Tapas und Wein: So war‘s beim Weinfest auf Schloss Bladenhorst

Spanische Atmosphäre

Das verschobene Weinfest von Schloss Bladenhorst hat auch an diesem Wochenende nicht restlos Glück gehabt. Es war warm, aber es regnete. Doch die Atmosphäre blieb extrem angenehm.

von Marie Vandenhirtz

Bladenhorst

, 19.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Sonne, Musik, Tapas und Wein: So war‘s beim Weinfest auf Schloss Bladenhorst

Das Weinfest im Innenhof von Schloss Bladenhorst hatte bis zum späten Nachmittag Glück mit dem Wetter. Danach wurde es ein bisschen nasser. © Volker Engel

Während die einen den letzten Spieltag der Bundesliga verfolgten, machten es sich andere im Innenhof von Schloss Bladenhorst gemütlich und genossen die ersten Sonnenstrahlen seit langem: mit einem Gläschen Weißwein, Rotwein oder einem guten Rosé.

Zwischen historischen Mauern, bei spanischer Musik und leckerem Essen drehte sich hier von Freitag bis Sonntag alles vor allem um das eine: Wein. „Wir sind bereits das fünfte Mal hier und kommen vor allem wegen der Location“, sagte Besucherin Karin, die mit einer Freundesgruppe da war. „Heute passt sogar das Wetter.“

Weinhändler als kritischer, aber zufriedener Gast

Mit ihr unterwegs war auch Uli, der einen eigenen Weinhandel hat. Er war besonders kritisch in seiner Wahl, meinte aber, dann doch den passenden Wein gefunden zu haben. Kein Wunder, denn vier Winzer und ein Sektbüdchen verteilten sich am Eingang des Wasserschlosses.

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So war das Weinfest 2019 auf Schloss Bladenhorst

Das Weinfest sollte eigentlich Anfang Mai stattfinden. Doch der Wettervorhersage wegen verlegten die Veranstalter es um zwei Wochen. Die Temperaturen waren höher, das Wetter zeitweise richtig gut - und so erlebten die Gäste Stunden mit spanischer Atmosphäre zwischen den alten Schlossmauern. Bis der Regen kam, die Gäste aber nicht vertrieb.
19.05.2019
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Dieter, Brigitte, Katja, Thomas, Finn und Gaby kommen schon zum dritten Mal.© Marie Vandenhirtz
Karin, Wolfgang, Uli, Werner und Jutta haben schon ihren Lieblingswein gefunden.© Marie Vandenhirtz
Eckard, Heike, Max und Kord sind wegen des spanischen Abends vorbeigekommen.© Marie Vandenhirtz
Spanische Musik der Sonadores auf dem Weinfest.© Marie Vandenhirtz
Die Sonadores sorgen für die richtige Stimmung.© Marie Vandenhirtz
Bernd und Marion sind das erste Mal dabei.© Marie Vandenhirtz
Tapas am spanischen Abend.© Marie Vandenhirtz
Fiedel Mowka präsentiert seine Tapas Kreationen.© Marie Vandenhirtz
Weinfest Schloss Bladenhorst - Besucher Jörg und Karin Seer© Volker Engel
Weinfest Schloss Bladenhorst© Volker Engel
Weinfest Schloss Bladenhorst - Winzer Harald Poss und Besucherin Elke Kleine-Vorholt© Volker Engel
Weinfest Schloss Bladenhorst© Volker Engel

Der Samstagabend war spanisch. Und so wurden den Gästen neben den normalen Speisen wie Flammkuchen, Curry- und Bratwurst auch spanische Tapas aufgetischt. Auf einer kleinen Bühne direkt an den Schlossmauern spielte die Band Soñadores spanische Musik. Zusammen mit Sonne, Lichterketten und dem verwachsenen Innenhof fühlte man sich fast wie auf dem Marktplatz eines spanischen Dorfes.

Der Regen holt die Gäste in die Heimat zurück

Ein paar Regentropfen holten die Gäste gedanklich nach Castrop-Rauxel zurück. Der Atmosphäre tat das jedoch keinen Abbruch; und gerade deswegen waren die meisten Gäste gekommen. „Es ist gemütlich und gesellig“, sagte Dieter aus Castrop-Rauxel. Er war ebenfalls mit einer Freundesgruppe da, die nicht das erste mal vor Ort war.

Bernd und Marion hingegen hatten zufällig vom Fest erfahren. Die zwei kamen eigens aus Witten. „Wir wurden gut beraten und trinken jetzt ein Gläschen mit wenig Säure. Genau nach unserem Geschmack“, sagte Marion.

Gegen Ende des Bundesligaspieltags füllte sich der Hof immer mehr und von den rund 300 Sitzplätzen waren nur noch wenige übrig.

Das seit 2009 jährlich stattfindende Weinfest wurde das erste Mal verschoben. Schlechtes Wetter war angesagt für das Wochenende Anfang des Monats, an dem das Fest eigentlich hätte stattfinden sollen. Das passte den Veranstaltern nicht, denn es würde der Atmosphäre und Kulisse des Festes nicht gerecht werden. „Wir bereuen unsere Entscheidung nicht“, sagte Fiedel Mowka, der das Catering bei Gastronom Tante Amanda betreut.

Bei Gitarrenmusik bis zur Mitternacht

Am Freitagabend lief das Fest wie gewünscht. Bis 24 Uhr saßen Gäste bei Gitarrenmusik zusammen. Am Sonntag machte ein Gewitterschauer ab 15.30 Uhr und die Abkühlung danach ein wenig einen Strich durchs Konzept.

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