Karte zeigt: So verteilen sich Corona-Infektionen im Kreis Recklinghausen

dzCoronavirus

Die Corona-Zahlen gehen seit August nach oben. Welche Städte im Kreis Recklinghausen sind aber wie stark vom Coronavirus betroffen? Es gibt deutliche Unterschiede, wie unsere Karte zeigt.

Kreis Recklinghausen

, 19.08.2020, 08:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Coronavirus-Pandemie ruhte in den Sommermonaten Juni und Juli ein wenig. Aber seit Ende Juli / Anfang August steigen die Zahlen – nicht nur in Europa und Deutschland generell, sondern auch in unserer Region. Aber welche Städte sind nun eigentlich besonders betroffen?

Dafür haben wir unsere Karte aktualisiert, die zeigt, wie „durchseucht“ der Kreis Recklinghausen inzwischen ist. Von einer Herden-Immunität sind wir dabei noch sehr weit entfernt, nach wie vor. Daran ändern auch die steigenden Zahlen nichts: Nur rund 2 bis 7 Personen von 1000 hatten oder haben das Coronavirus Sars-CoV-2 und wurden demnach positiv getestet. Über eine Dunkelziffer ist bis auf allgemeine theoretische wissenschaftliche Betrachtungen nichts bekannt.

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Aber zwischen 2 und 7 liegt doch ein großer Unterschied. Die geringste Quote mit 18,9 Infizierten auf 10.000 Einwohner haben die Kreisstadt Recklinghausen und die direkte Nachbarstadt Herten (Stand: 18.8.). Die höchste Infektionsquote erreicht das kleine Oer-Erkenschwick mit 68,7 und Gladbeck, etwa so groß wie Castrop-Rauxel und Dorsten, mit 46,0 Infizierten auf 10.000 Einwohner. Gründe für die hohen Quoten: Es gab Infektionsherde bei Westfleisch (Erkenschwick) und in einem Gladbecker Alten-Pflegeheim.

Zum Vergleich: Die Nachbarstädte Dortmund, Essen, Bochum und Herne liegen auf einem Niveau zwischen 25,4 und 26,8 gemeldeten Infizierten seit Ausbruch der Pandemie.

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