Abstimmungsergebnisse für Alicia-Awa Beissert waren laut RTL ziemlich bescheiden

dzDeutschland sucht den Superstar

Nach dem Finale von Deutschland sucht den Superstar hat RTL die Abstimmungsergebnisse der vier Live-Shows bekanntgegeben. Bei Alicia-Awa Beissert zeigte sich eine deutliche Tendenz.

Castrop-Rauxel

, 28.04.2019, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Castrop-Rauxelerin Alicia-Awa Beissert gehörte am Samstagabend zu den letzten vier Kandidaten, die bei der RTL-Sendung Deutschland sucht den Superstar um den Titel kämpften. Letztlich setzte sich Davin Herbrüggen mit 44,03 Prozent durch. Und Alicia-Awa Beissert? Bei ihr sprachen die Abstimmungsergebnisse der insgesamt vier Live-Shows eine deutliche Sprache.

Denn es zeigte sich, dass die Zahl der Instagram-Follower nicht so viel über die letztliche Anzahl der Anrufer für einen Kandidaten aussagt. Alicia-Awa Beissert hat nämlich mit über 300.000 Followern weitaus mehr als zum Beispiel der spätere Sieger Davin Herbrüggen (etwa 100.000 Follower). Bis ins Finale schaffte es die 21-jährige Castrop-Rauxelerin zwar, doch das Ergebnis war bei keiner der vier Live-Shows überzeugend.

Zuschauer sahen es ähnlich wie Dieter Bohlen und Pietro Lombardi

Bei der ersten Live-Show bekam Alicia-Awa Beissert von Dieter Bohlen und Pietro Lombardi viel Kritik für ihren Auftritt. Der Gesang stimmte laut der beiden Jurymitglieder nicht. Das sahen offenbar die Zuschauer auch so und wählten die Castrop-Rauxelerin mit 6,47 Prozent nur auf den siebten Platz - fast drei Prozentpunkte hinter dem Sechstplatzierten Davin Herbrüggen und nur knapp einen Prozentpunkt vor Lukas Kepser, der ausschied.

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Eine Woche später legte Alicia-Awa Beissert mit dem Lied „It‘s Raining Men“ von den „The Weather Girls“ einen besseren Auftritt hin, doch in der Gunst der Zuschauer rückte sie dennoch nicht nach vorne. Wie in der Vorwoche wurde sie Viertletzte und ließ somit nur die beiden ausgeschiedenen Kandidaten und Clarissa Schöppe hinter sich. Mit 10,30 Prozent hatte die Alicia-Awa Beissert erneut fast drei Prozent Rückstand auf den nächstbesseren Kandidaten.

Dass sie in dieser Sendung als Wackelkandidatin mit Momo Chahine und Jonas Weisser bis zum Ende der Entscheidung in der Mitte stand, war dementsprechend sogar fast logisch.

Alicia-Awa Beissert erneut als Wackelkandidatin

Die dritte Live-Mottoshow verlief für Alicia-Awa Beissert persönlich erfolgreich. Nach eigener Aussage fühlte sie sich auf der Bühne pudelwohl und war glücklich mit ihrem Auftritt. Auch von der Jury gab es viele positive Worte.

Erneut musste die Castrop-Rauxelerin aber als Wackelkandidatin in die Mitte, diesmal komplett zurecht. Alicia-Awa Beissert setzte sich nämlich letztlich nur knapp mit 10,81 Prozent gegen Taylor Luc Jacobs (9,6 Prozent) und Clarissa Schöppe (8,83) durch.

So haben die Zuschauer für die einzelnen Kandidaten abgestimmt:

Konnte man bis zum Finale noch davon ausgehen, dass die große Fanbasis Alicia-Awa Beissert bis in die Top 4 gebracht hat, sprach das Endergebnis eine deutliche Sprache. Abgeschlagen mit 7,74 Prozent der Stimmen landete die Castrop-Rauxeler auf dem vierten Rang. Selbst die Drittplatzierte Joana Kesenci bekam mehr als doppelt so viele Stimmen wie die 21-Jährige aus Castrop-Rauxel.

Anscheinend hat die junge Sängerin letztlich mit einer Aussage aus einem Interview mit dieser Zeitung Anfang April recht behalten: „Ich kann gut performen und natürlich identifizieren sich die Leute mit mir, aber nicht jeder ruft letztlich überhaupt an. Viele wollen vielleicht nicht anrufen, weil sie dafür kein Geld bezahlen wollen. Für die Show ist es meiner Meinung nach kein großer Vorteil.“

Das ist das Ergebnis des Finals von DSDS:

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