Ein Foto aus Vor-Corona-Zeiten: der Frühlingsmarkt in der Altstadt. Im vergangenen Jahr wurde er abgesagt. Für dieses Jahr ist er geplant. Mit verkaufsoffenem Sonntag. © Volker Engel
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Sieben verkaufsoffene Sonntage für 2021 geplant – aber unter Vorbehalt

Acht verkaufsoffene Sonntage darf es pro Jahr in Castrop-Rauxel geben. Für dieses Jahr sind sieben geplant. Sofern der Rat der Stadt am Donnerstag (18.2.) zustimmt. Und sofern Corona es zulässt.

Wann dürfen in welchem Stadtteil wo sonntags die Läden öffnen? Das Festlegen der verkaufsoffenen Sonntage ist einer der normalen, jährlich wiederkehrenden Punkte auf der lokalpolitischen To-Do-Liste. Es müssen verschiedene Interessensverbände angehört werden. Es muss zu jedem verkaufsoffenen Sonntag ein bestimmter Anlass vorliegen. Wie zum Beispiel ein Stadtteilfest oder ein Markt. Und dann wird entschieden.

So ist es auch in diesem Jahr, aber doch nicht ganz: Die Interessensverbände und Kirchen wurden gehört. Wie üblich gibt es viele, die keine Einwände haben – zum Beispiel die IHK Nord Westfalen oder der Handelsverband NRW Ruhr-Lippe. Und welche, die Ladenöffnungen an Sonntagen grundsätzlich ablehnen. Wie in Castrop-Rauxel der Evangelische Kirchenkreis.

Wegen Corona ist alles eine Planung ins Blaue

Sieben Sonntage sind nun 2021 für Castrop-Rauxel geplant. Der große Unterschied zu den Vorjahren: Es ist eine Planung ins Blaue. Keiner weiß – Stand jetzt –, was dieses Jahr wann möglich sein wird; welche Corona-Schutzverordnungen und -regeln an den jeweiligen Sonntagen gelten werden. Und ob die Regeln so locker sind, dass der Anlass der Ladenöffnung, dass die Feste überhaupt erlaubt sind.

Das heißt: Die geplanten verkaufsoffenen Sonntage kann es geben. Oder auch nicht. „Wir wollen jetzt eine Rechtsgrundlage für die Öffnung schaffen“, erklärte Michael Eckhardt, Erster Beigeordneter der Stadt, im Betriebsausschuss 1, warum man trotz Ungewissheit schon alles festzurren mag. Was dann geht, hinge von Corona ab. In jedem Fall biete ein verkaufsoffener Sonntag dieses Jahr den Kaufleuten die Möglichkeit, „etwas von dem nachzuholen, was ihnen durch Corona entgangen ist“.

Über diese sieben verkaufsoffenen Sonntage entscheidet am Donnerstagabend (18.2., 17 Uhr, Europahalle) der Rat der Stadt:

In der Altstadt, die durch die Ringstraße, den Altstadtring, die Glückaufstraße und die Schillerstraße begrenzt wird, soll es zwei verkaufsoffene Sonntage geben:

  • 11. April zum Frühlingsmarkt
  • 12. September zum Viktualienmarkt

Im Ortsteil Ickern an der Ickerner Straße sowie am Marktplatz soll es einen verkaufsoffenen Sonntag geben:

  • 29. August zum Familienfest

Für den Ortsteil Habinghorst an der Langen Straße zwischen B235 und Postplatz sind drei verkaufsoffene Sonntage geplant:

  • 28. März zum Frühlingsfest
  • 4. Juli zum Sommerfest
  • 10. Oktober zum Erntedankfest

Im Ortsteil Merklinde am Parkplatz vor dem Gebäude Bockenfelder Straße 323 sollen die Läden an einem Sonntag öffnen dürfen:

  • 15. August zum Bürgerfest

An den verkaufsoffenen Sonntagen dürfen die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr öffnen.

Über die Autorin
Castrop-Rauxel und Dortmunder Westen
Ist fürs Journalistik-Studium vor 20 Jahren nach Dortmund gezogen und hat danach jahrelang in der Nachrichtenredaktion gearbeitet. Lebt schon lange im Dortmunder Westen und freut sich, hier und in Castrop-Rauxel auch journalistisch unterwegs zu sein.
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Natascha Jaschinski

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