Sekundarschul-Standort in Ickern in der Schwebe

Petra Glöß äußert sich

94 Kinder sind für die Sekundarschule Süd angemeldet worden. 32 davon am Teilstandort in Ickern. Was bedeutet das für die Weiterführung der Klassen an der Uferstraße? Zu dieser Frage äußerte sich die erste Beigeordnete Petra Glöß im Gespräch mit unserer Redaktion.

CASTROP-RAUXEL

, 03.03.2014, 17:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie sieht die Zukunft für den Sekundarschulteilstandort in der Franz-Hillebrand-Schule aus?

Wie sieht die Zukunft für den Sekundarschulteilstandort in der Franz-Hillebrand-Schule aus?

Jetzt lesen

Müssten die Uferstraße aufgegeben und vier Züge im Süden angeboten werden, sei das äußerst bedauerlich, erklärte Glöß. Zum einen wegen des dann eigentlich nicht kompatiblen Raumprogramms an der Lönsstraße, zum anderen deshalb, weil es im nächsten Jahr womöglich schon wieder ganz anders aussehen könnte. „Vorhersehbar war dieses Anmeldeergebnis nicht“, so die Erste Beigeordnete. Und erklärbar auch nicht, ergänzt sie. Denn der Einbruch von sieben Prozent bei der Nachfrage für die Sekundarschule (jetzt 14 Prozent) und angesichts von nur noch 16 Prozent für die Gesamtschule sei völlig gegen den allgemeinen Trend. „Die Nachfrage nach integrativen Schulen liegt da deutlich über 40 Prozent, in Castrop-Rauxel aber nur bei 30 Prozent“, so Glöß.

Im Übrigen sei es völlig lächerlich, das allein der Beliebtheit der Realschule anzulasten. Insgesamt wertet sie das Ergebnis der Schulanmeldungen als so ungewöhnlich, dass sich vorschnelle Entscheidungen über Standorte verbieten würden. „Es ist dabei völlig an den Haaren herbeigezogen, dass die Verwaltung irgendeine Zahl verschweigen wollte“, heißt es in einer Stellungnahme auf unsere Berichterstattung. Auch die Behauptung, sie betreibe die Schließung der Martin-Luther-King-Schule, grenze ans Unerträgliche.

Jetzt lesen

Entschieden bei der Sekundarschule sei noch nichts, jetzt gelte es zunächst die Zahlen zu komplettieren und viel zu telefonieren. 

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt