Schulcheck: Das ASG will zukünftigen Wissenschaftlern den Weg bereiten

dzSchuljahr 2020/21

Es ist 134 Jahre alt – doch das Adalbert-Stifter-Gymnasium setzt mit moderner Technik auf zukunftsorientierte Ausbildung seiner Schüler. Diese lieben den Zusammenhalt und die Arbeitsgruppen.

Castrop

, 09.10.2019, 04:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die fachlichen Angebote sind das eine, Ganztagsbetreuung, Klassenfahrten und Infos für Eltern das andere. Wie ist das Adalbert-Stifter-Gymnasium aufgestellt? Wir haben uns bei Eltern, Lehrern und Schülern umgehört.

Das macht unsere Schule so besonders

Das sagen die Schülersprecher Marius Menne und Laurin Krahn: „Ausschlaggebend für das gute Lernklima ist die Mentalität am Adalbert-Stifter-Gymnasium. Lehrer und Schüler begegnen sich auf einer freundschaftlichen und doch professionellen Ebene.

Als Schüler fühlt man sich mit seinen Bedürfnissen, Sorgen und Unsicherheiten respektiert und bekommt bei Bedarf auch gleich Hilfe. Lehrer, Moderatoren und Streitschlichter tragen dazu bei. Hier helfen Schüler Schülern aus der Misere. Das stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Die traditionsreichen Gebäude tun ihr Übriges. Sie verleihen dem ASG den unverwechselbaren Charme. Das ASG bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich außer- und innerschulisch zu engagieren. Dazu gehören eine Rechtskunde-AG, ein Schulchor, die Bigband und die SV, die sich mit der „Spende dein Pfand“-Aktion für Recycling und mit der Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzt. Zudem gibt es am ASG auch einige erfolgreiche Schulmannschaften.“

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Marius Menne, Schulsprecher © Marius Menne

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Laurin Krahn, Schulsprecher © Laurin Krahn

Darum würden Eltern die Schule empfehlen

Das sagt die Elternpflegschaftsvorsitzende Silke Mreyen: „Das ASG strahlt schon von außen einen besonderen Reiz aus. Als älteste höhere Schule in Castrop-Rauxel hat sie ihren Charme durch die alten Gebäude, den schönen Schulhof und die Einbettung in die Stadt über viele Jahre beibehalten.

Für Eltern, die nicht zwingend auf den Ganztag angewiesen sind, bietet sie Flexibilität im Hinblick auf die Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung. Das MINT-Konzept, das Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche und technische Berufe begeistern möchte, ist einer der Pluspunkte vom ASG.

Die gemeinsame Arbeit und die gute Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und Lehrern schafft ein harmonisches Klima und eine gute Basis. Die Möglichkeiten sind vielfältig, aber manchmal durch äußere Gegebenheiten eingeschränkt. Da würde es politisch gesehen noch Raum für Verbesserung geben.“

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Silke Mreyen von der Schulpflegschaft ASG © Foto: privat

So digital tickt unsere Schule

Das sagt der Schulleiter Joachim Höck: „In den Fachräumen der Naturwissenschaften verfügt das ASG mit fest installierten Beamern über eine verhältnismäßig moderne Ausstattung. Zwei Smartboards im Technikraum sowie in einem Kursraum des Oberstufengebäudes ermöglichen zeitgemäßes digitales Unterrichten und Arbeiten.

Eine besondere Herausforderung der nächsten Monate ist die Versorgung der Schule mit einem leistungsfähigen Breitbandanschluss und Wlan. Dies sind unabdingbare Voraussetzungen, um den Anforderungen an eine zukunftsorientierte Bildung im digitalen Zeitalter gerecht zu werden. Damit verbunden ist die Einrichtung einer auch vom heimischen Arbeitsplatz zugänglichen digitalen Lernplattform.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, jeder Schülerin und jedem Schüler den raschen und unkomplizierten Zugang zu einem digitalen Endgerät zu ermöglichen, um Vorgaben von Politik und Gesellschaft in Bezug auf die digitale Bildung nachhaltig umsetzen zu können.“

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Joachim Höck leitet das Adalbert-Stifter-Gymnasium (ASG). © Matthias Stachelhaus

Hier hat unsere Schule Nachholbedarf

Dazu hat die Schule keine Angaben gemacht.

So berichtet die Presse über die Schule

Die Sporthalle ist nicht dicht - zum Leid von Schülern und Sportlern. Wenn es gut läuft, sind die Bauarbeiten nach den Herbstferien beendet.

Theo Albers hat die Schule verlassen. Er glaubt, G9 macht vielen das Leben einfacher. Sein Nachfolger als Schulleiter ist Joachim Höck. Auch für ihn geht G9 in Ordnung, er betont aber, dass jetzt nicht die alten Lehrpläne wieder herausgeholt werden.

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