In Castrop-Rauxel stand ein mutmaßlicher Betrüger vor der Tür. (Symbolbild) © picture alliance/dpa
Betrugsmasche

„Schöne Grüße von meinem Vater“: Betrüger klingelt in Castrop-Rauxel an

Es gibt immer wieder Menschen, die andere übers Ohr hauen wollen. Betrüger haben es vor allem auf ältere Menschen abgesehen. Auch bei einem Mitarbeiter dieser Redaktion klingelte es jetzt an der Tür.

Bei einem Mitarbeiter dieser Redaktion klingelte es am Montagmittag (6.7.) an der Haustür in Merklinde. Ein sympathisch wirkender Mann stand davor und sagte, er solle schöne Grüße von seinem Vater Toni ausrichten. Er hätte ein Geschenk von ihm im Auto und fragte, ob er ins Haus kommen dürfte.

Sein weißes Auto mit Dortmunder Kennzeichen hatte der Mann vor der Tür geparkt. Unser Mitarbeiter merkte schnell, dass der Mann ein Trickbetrüger sein könnte. Wenig später rauschte der Mann ab. „Alte Masche“, sagt Polizeisprecherin Ramona Hörst, noch während sie die Geschichte von uns hört.

„Du kennst mich doch“

„Sowas kommt immer wieder vor“, sagt die Polizisten. „Gerade ältere Menschen werden von Betrügern angegangen.“ Häufig fielen dann Sätze wie „Du kennst mich doch von früher“ oder „Du kennst meinen Vater doch noch aus der Firma“. Entweder würden die Betrüger so versuchen, Ramsch an ältere Menschen zu verkaufen, etwa Lederjacken, die sie „gerade zufällig im Auto haben und günstig abgeben“.

Oder sie versuchen, ins Haus zu gelangen. „Die Leute sollte man niemals hereinlassen, nichts kaufen und ihnen keine Wertsachen anvertrauen“, rät Hörst. Teilweise würden sie etwas vorbereiten, was einen späteren Einbruch erleichtert. Man solle den Leuten deshalb keine Falle stellen, sich alles einprägen und die Polizei rufen, sagt die Polizeisprecherin.

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Als gebürtiger Dortmunder bin ich großer Fan der ehrlich-direkten Ruhrpott-Mentalität. Nach meinem journalistischen Start in der Dortmunder Stadtredaktion, schreibe ich mich gerade als Volontär durch die Redaktionen in der Region.
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Lukas Wittland

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