Baustelle

Römerstraße kann wieder komplett benutzt werden

Seit Januar war die Römerstraße durch eine Baustelle eine einzige Zumutung für Anlieger und Verkehrsteilnehmer. Jetzt ist Schluss damit, versprach der Stadtbetrieb EUV kurz vor Weihnachten.
Auf der großen Kreuzung der B235 mit der Römerstraße kam es Freitagabend zum schweren Autounfall. © Jens Lukas

Diese Baustelle hat viele Anwohner, aber auch Autofahrer und die Anlieger anderer Straßen, die benutzt werden mussten, viel Geduld und Nerven abverlangt. Aber jetzt ist die Römerstraße laut Stadtbetrieb EUV endlich fertig gestellt.

Das heißt: Die Römerstraße im Bereich zwischen B 235 und Wartburgstraße wird wieder für den Verkehr freigegeben. Wie der Stadtbetrieb mitteilt, können seit Dienstag, 22. Dezember, auch die Linienbusse wieder diesen Teilabschnitt der Römerstraße befahren. Die Bauarbeiten sind – bis auf einige Restarbeiten an den Gehwegen sowie bei den Markierungen – nun komplett abgeschlossen.

Bauarbeiten begannen Mitte Januar

Mitte Januar dieses Jahres hatte die Maßnahme zur Kanalerneuerung begonnen, diese wurden planmäßig nach sechs Monaten abgeschlossen. Der EUV erneuerte in dem Teilabschnitt 350 Meter Kanal.

Insgesamt allerdings verlängerte sich die Bau-Maßnahme aufgrund von Verzögerungen bei den Arbeiten an Versorgungseinrichtungen. Zudem hatte sich laut EUV erst während der laufenden Sanierung die Entwicklung ergeben, dass der Teilabschnitt der Römerstraße zum Bürgerradweg ausgebaut werden konnte.

Die Bewilligung der Förderung durch den Landesbetrieb Straßen.NRW erfolgte während der bereits laufenden Kanalerneuerungsmaßnahme, somit wurden die Planungen angepasst, wodurch bei der Umsetzung ein zeitlicher Mehraufwand entstand.

Bürgerradweg-Ausbau kam dazwischen

Der Ausbau zum Bürgerradweg bedeutete: Die Parkstreifen wurden in Richtung Gehweg verschoben, sodass auf der Fahrbahn hinreichend Platz geschaffen wurde, um dort Fahrradstreifen einzurichten und entsprechend zu markieren.

Im Zuge des Ausbaus zum Bürgerradweg mussten somit auch die Gehwege auf beiden Straßenseiten angepasst und ertüchtigt werden, um halbseitiges Parken zu ermöglichen. Nicht zuletzt wurden im Zuge der Maßnahme auch noch die drei Haltestellen barrierefrei umgebaut.

„Es handelte sich also baulich um ein großes Paket, was mehr Zeit beansprucht hat, was aber auch bedeutete, dass der Teilabschnitt der Römerstraße deutlich optimiert wird“, betont EUV-Vorstand Michael Werner. Die Kosten der Gesamtmaßnahme belaufen sich nach aktuellem Sachstand auf 2,0 Millionen Euro – inklusive ca. 400.000 Euro für die Erneuerung der Trinkwasserleitungen. Der Landesbetrieb Straßen.NRW, Gelsenwasser und Gelsen-Net sind finanziell beteiligt.

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