Revierderby betrifft auch Castrop-Rauxel: Achtung bei der Anreise nach Dortmund

BVB vs. S04

Das Revierderby bietet nicht nur sportliche Brisanz. Auch die Polizei rings um Dortmund bereitet sich auf das Lokalduell vor - und warnt nachdrücklich vor dem Abbrennen von Pyrotechnik.

Castrop-Rauxel

, 27.04.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Revierderby betrifft auch Castrop-Rauxel: Achtung bei der Anreise nach Dortmund

Die Bundespolizei hofft auf eine friedliche Anreise, kündigt aber energisches Einschreiten bei Auseinandersetzungen an. © picture alliance / Caroline Seid

Das Revierderby hat es in diesem Jahr sportlich in sich. Immerhin geht es für Borussia Dortmund um die deutsche Meisterschaft und für Schalke 04 um den Klassenverbleib. Auch die Polizei ist wieder mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die Bundespolizei wird am Samstag schon ab den frühen Morgenstunden an den Hauptbahnhöfen in Dortmund und Gelsenkirchen, aber auch anderen Bahnhöfen und Haltepunkten im Ruhrgebiet präsent sein, um eine Anreise der unterschiedlichen Fanlager zum Spielort nach Dortmund zu überwachen.

Auch der Hauptbahnhof in Castrop-Rauxel sowie die Strecke nach Dortmund und die Haltepunkte zwischendurch werden überwacht, kündigt Achim Berkenkötter von der Bundespolizeiinspektion Dortmund an. Einsatzgruppen der Polizei seien hier zwar grundsätzlich nicht geplant, „es ist aber nicht auszuschließen, dass wir kurzfristig unsere Kräfte verschieben“, so Berkenkötter.

Das Mitführen und Abbrennen von Pyrotechnik wird streng verfolgt

Vor allem auf Pyrotechnik wird die Bundespolizei achten: „Wir weisen ausdrücklich alle Fans darauf hin, dass die Verwendung von Pyrotechnik verboten ist. Gerade in Zügen, in Personenbahnhöfen und in Fußballstadien kann der Gebrauch von Pyrotechnik Menschen erheblich gefährden. Deshalb ist schon das Mitführen und Abbrennen von Pyrotechnik grundsätzlich strafbar und wird durch die Bundespolizei konsequent verfolgt“, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir als Bundespolizei wollen eine friedliche An- und Abreise aller Fans. Sollte es jedoch zu Auseinandersetzungen kommen, werden wir diese sofort konsequent unterbinden. Gewalttäter erreichen den Spielort definitiv nicht“, so der Einsatzleiter der Bundespolizei, Polizeidirektor Oliver Humpert.

Im Bereich des Dortmunder Hauptbahnhofes wird die Bundespolizei unter anderem Heim- und Gastfans durch Sichtschutzwände trennen, um gerade auch verbale Provokationen der Gruppierungen von Beginn an zu minimieren.

Sonderzüge werden eingesetzt

Vorsorglich weist die Bundespolizei darauf hin, dass es vor allem während der Rückreise nach Spielende zu temporären Sperrungen einzelner Bahnsteige, des Auf- und Abganges von bzw. zur U-Bahn im Dortmunder Hauptbahnhof und des Ein- und Ausganges zur Nordstadt kommen kann.

Auf Grund des traditionell hohen Interesses an diesem „Bundesligaklassiker“, wird die Bahn zusätzliche Züge anbieten. Diese werden vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof ohne Zwischenhalt um 11.56 Uhr ab Gleis 8, 12.19 Uhr ab Gleis 25 und 12.41 Uhr ab Gleis 25 nach Dortmund fahren.

Ratschläge der Dortmunder Polizei

Allen Fans, die zum Derby nach Dortmund anreisen wollen, gibt die Dortmunder Polizei Empfehkungen auf den Weg mit, auch denen aus Castrop-Rauxel:

  • Reisen Sie frühzeitig an. Wenn möglich, lassen Sie das eigene Autro zu Hause und greifen Sie auf die umfangreichen Angebote des öffentlichen ersonennahverkehrs zurück.
  • Planen Sie bei Ihrer Anreise mögliche Wartezeiten bei den Einlasskontrollen am Stadion mit ein.
  • Beachten Sie, dass die An- und Abreisewege gleich sind.
  • Beachten Sie das Glasverbot im Veranstaltungsbereich.
  • Aufgrund eingesetzter Sonderzüge kann es für Bahnreisende ohne Fußballinteressen zu kurzen Wartezeiten kommen.

Die Dortmunder Polizei hat am Einsatztag, ab 10 Uhr, ein Bürgertelefon eingerichtet. Man erreicht die Polizei unter Tel. (0231) 132-5555.

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