Razzia in Castrop-Rauxeler Juweliergeschäft

dzOrganisierte Kriminalität

Bei einer Razzia gegen eine Betrugsbande hat die Polizei in Castrop-Rauxel Räume eines Juweliergeschäfts durchsucht. Nun gibt es erste Details zum Zugriff der Beamten.

Castrop-Rauxel

, 11.08.2020, 04:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bundesweit waren rund 200 Polizisten am 30. Juli (Donnerstag) bei einer großangelegten Razzia im Einsatz. In Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bochum sowie dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg gelang den Beamten ein Schlag gegen das organisierte Verbrechen.

Ermittelt wird gegen eine international aktive Bande, die als „falsche Polizisten“ vorrangig ältere Menschen betrogen und hohe Bargeldbeträge und Wertgegenstände erbeutet haben soll.

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Seit der Razzia befinden sich laut Staatsanwaltschaft Bochum drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Einer der Männer soll aus Herne stammen, über die beiden anderen Tatverdächtigen machte die Staatsanwaltschaft Bochum bisher keine weiteren Angaben.

Zugriff im Ladenlokal

Auch darüber, welche Rolle ein Castrop-Rauxeler Juwelier bei der ganzen Sache spielt, gibt die Staatsanwaltschaft noch keine Auskunft.

Auf Anfrage unserer Redaktion bestätigte am Montag (10.8.) der ermittelnde Oberstaatsanwalt Dr. Christian Kuhnert aber, dass es einen Zugriff eines Mobilen Einsatzkommandos der Polizei (MEK) in einem Castrop-Rauxeler Juweliergeschäft gegeben haben soll.

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Darüber, ob und in wie fern der Juwelier in die Machenschaften der Bande involviert ist, wollte Kuhnert sich noch nicht äußern. In der kommenden Woche will man dann neue Details zum Ermittlungsstand bekanntgeben.

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