In einer Castrop-Rauxeler Kita reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. © dpa
Coronavirus in Castrop-Rauxel

Positiver Corona-Fall in Kita: Ausmaß der Quarantäne bislang noch unklar

Eine Mitarbeiterin einer Castrop-Rauxeler Kita hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Möglicherweise müssen weitere Angestellte und Kinder in Quarantäne.

Zunächst ein Verdachtsfall, der sich als negativ herausstellte – nun doch ein positiver Corona-Test. In einer Castrop-Rauxeler Kita reißen die schlechten Nachrichten nicht ab. Jetzt wurde eine Mitarbeiterin positiv auf das Coronavirus getestet. Weil derzeit noch unklar ist, ob sich noch weitere Personen angesteckt haben, hat die Kita den Betrieb vorerst gänzlich eingestellt.

Erzieherin zuletzt gar nicht mehr vor Ort

Schon zu Beginn der Woche hatte das Kinderhaus Rasselbande die Einrichtung in der ehemaligen Marienschule Merklinde vorübergehend geschlossen. Der Grund: ein Corona-Verdachtsfall bei einem der Kinder.

Die Einrichtung beschränkte den Betrieb fortan auf eine Notbetreuung. Die Situation blieb weitestgehend ungewiss. Am Mittwoch kam dann die erlösende Nachricht, dass das betroffene Kind negativ getestet wurde.

Doch der Optimismus und die damit verbundene Chance auf eine Rückkehr zum Normalbetrieb hielten nicht lange an. Schon am Mittwochabend erhielt Leiter Lorenz Kirstein die Nachricht, dass sich unabhängig von dem Kind eine der Erzieherinnen mit dem Virus angesteckt habe.

„Das Kind ist zwar negativ, doch jetzt ist leider eine unserer Mitarbeiterinnen erkrankt. Gut ist, dass die Erzieherin in dieser Woche gar nicht in der Kita war, sondern zuletzt in der vergangenen Woche hier vor Ort gewesen ist“, so Kirstein.

Voraussichtlich erst am Freitag Gewissheit

Dennoch habe man jetzt auch die aktuelle Notbetreuung erst einmal ausgesetzt. Derzeit lasse sich Kirstein zufolge noch nicht sagen, ob auch weitere Angestellte oder Kinder getestet werden müssen. „Wir warten noch auf die Antwort des Gesundheitsamtes. Erst dann können wir über das weitere Vorgehen entscheiden.“

Es müsse zunächst genau geprüft werden, wer unter Umständen noch betroffen sein könnte. Sollte sich herausstellen, dass sich zusätzlich weitere Mitarbeiter in Quarantäne begeben sollen, oder auch einige Kinder zuhause bleiben müssen, werde der Betrieb voraussichtlich noch länger eingestellt.

„Wenn sich jetzt noch mehrere Erzieher infiziert haben sollten, können wir die Betreuung nicht in der gewohnten Form aufrechterhalten. Das hängt aber auch damit zusammen, wie viele Kinder möglicherweise ebenfalls in Quarantäne müssen“, so Kirstein. Er rechne damit, dass man spätestens am Freitag Gewissheit über die weiteren notwendigen Maßnahmen habe.

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Vor einiger Zeit aus dem Osnabrücker Land nach Dortmund gezogen und seit 2019 bei Lensing Media. Für die Ruhr Nachrichten anfangs in Dortmund unterwegs und jetzt in der Sportredaktion Lünen tätig – mit dem Fußball als große Leidenschaft.
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Marius Paul

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