Polizei findet größte Falschgeldsumme seit Jahren

13.000 Euro in gefälschten Fünzigern

Eine wachsame Verkäuferin und ein zufällig anwesender Polizist in einem Supermarkt wurde einer Geldfälscher-Bande in Castrop-Rauxel zum Verhängnis. Das Trio hatte insgesamt 13.000 Euro in falschen Fünfzigern dabei, für die Polizei im Kreis Recklinghausen der seit Jahren größte Falschgeld-Fund.

Castrop-Rauxel

, 10.02.2014, 15:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
13.000 Euro Falschgeld fanden die Polizisten bei den drei Männern - der größte Fund im Kreis Recklinghausen seit Jahren.

13.000 Euro Falschgeld fanden die Polizisten bei den drei Männern - der größte Fund im Kreis Recklinghausen seit Jahren.

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Dem 40-Jährigen wurde jedoch zum Verhängnis, dass zufällig ein Polizist in dem Geschäft war, der dort privat Besorgungen machte. Der verfolgte den Mann und beobachtete ihn dabei, wie er in ein Auto stieg und wegfuhr. Wie aus dem Polizeibericht hervorgeht, gab der Polizist die Informationen an die Leitstelle weiter und der Wagen konnte noch auf der Wittener Straße gestoppt werden.

In dem Wagen, in dem noch zwei weitere Männer - ein 47- und ein 50-Jähriger - waren, fanden die Polizeibeamten dann eine stattliche Summe Falschgeld. In einem Rucksack befanden sich insgesamt 13.000 Euro in falschen 50-Euro-Noten, hinzu kam die Beute in Form von Wechselgeld, die die Männer machten, als sie mit dem Falschgeld bezahlten. "Das waren mehrere Tausend Euro", sagt Polizeisprecher Michael Franz. 

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Wie lange die Männer schon mit dem Falschgeld unterwegs waren und wieviele Menschen dadurch zu Schaden gekommen sind, ist noch völlig unklar. "Bisher haben sie dazu keine entsprechenden Aussagen gemacht", sagt Franz. Nach eigenen Angaben stellt dieser Fund die größte sichergestellte Falschgeldsumme im Kreis Recklinghausen seit vielen Jahren dar.

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