Pfarrer und Altsuperintendent Klaus-Peter Röber gestorben

Nachruf

Am 10.4. ist Pfarrer Klaus-Peter Röber, Superintendent des Kirchenkreises Herne von 1985 bis 2004, im Alter von 81 Jahren gestorben. Bis zuletzt war er tief in Castrop-Rauxel verwurzelt.

Castrop-Rauxel

14.04.2021, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfarrer Röber besuchte bis zuletzt die Gottesdienste in der Pauluskirche.

Pfarrer Röber besuchte bis zuletzt die Gottesdienste in der Pauluskirche. © Kirchenkreis Herne

Die evangelische Kirche in Castrop-Rauxel trauert um Klaus-Peter Röber, der am Samstag im Alter von 81 Jahren gestorben ist. Röber arbeitete seit 1968 in die Kirchengemeinde Rauxel, wo ihn das Presbyterium nach einem Jahr als Hilfsprediger Ende 1969 in die Pfarrstelle wählte.

Bereits 1972 übertrug ihm die Kreissynode das Amt des Synodalassessors und machte ihn damit zum Stellvertreter von Superintendent Fritz Schwarz. Nach dessen plötzlichem Tod wählte ihn die Kreissynode im September 1985 zum Superintendenten.

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Dieses Amt übte er auf eigenen Wunsch zusammen mit dem Pfarramt in Rauxel bis zu seiner Pensionierung Ende 2004 nebenamtlich aus. Der Kontakt zu seiner Gemeinde wollte Röber auch als Superintendent nicht missen. „Hier hatte ich mit Menschen jeden Alters zu tun, vom Baby bis zum Greis“, erzählte er vor einigen Jahren in einem Interview. „Was mir am meisten Freude gemacht hat, war das Predigen.“

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Klaus-Peter Röber ist in der vergangenen Woche ins Krankenhaus gekommen. Noch am Donnerstag hat Pfarrer Johannes Ditthardt ihn hier besucht und mit ihm das Heilige Abendmahl gefeiert, am Samstagvormittag ist er für immer eingeschlafen.

Röber hinterlässt seine Frau Monika. „Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei ihr und allen, die um ihn trauern“, sagt Superintendentin Claudia Reifenberger. Die Beerdigung findet am 19.4. (Montag) um 12 Uhr auf dem Evangelischen Friedhof Castrop an der Wittener Straße 155 statt.

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Es soll Tränen gegeben haben. „Ich bin ja seit 18 Jahren hier“, sagt Christoph Gundermann, der im Herbst neuer Pfarrer in Castrop-Rauxel wird. Seine Abschiedsworte im Sauerland klingen emotional. Von Tobias Weckenbrock

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