Pfadfinder reparieren beschädigten Automaten im Wildgehege Grutholz

Futterautomat wieder aufgebrochen

Wieder haben Unbekannte versucht, einen Futterautomaten am Wildgehege Grutholz aufzubrechen. Jetzt halfen Pfadfinder bei der Reparatur. Die Beute der Täter hätte nur 1 Euro betragen können.

Rauxel

, 24.04.2019, 16:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Pfadfinder reparieren beschädigten Automaten im Wildgehege Grutholz

Eine Pfadfindergruppe aus Wuppertal hat dem Tiergehege geholfen, die demolierten Futterautomaten wieder in Ordnung zu bringen. © Marianne Scheer

In der Nacht von Ostermontag auf Dienstag haben Unbekannte versucht, einen der Futterautomaten am Wildgehege Grutholz aufzubrechen. „Acht Jahre lang ist nichts passiert. Und in den vergangenen anderthalb Jahren ist das jetzt das fünfte Mal“, sagt Marianne Scheer, Vorsitzende des Wildgehege-Vereins.

Zu Scheers Glück hatten sich am Dienstag zwei Pfadfindergruppen des Stammes Wichmarinchusen aus Wuppertal im Wildgehege angekündigt, die zur Zeit eine Ferienfreizeit in Castrop-Rauxel verbringen. Die Meuten Kagara und Sarasi packten tatkräftig mit an und halfen, den demolierten Automaten wieder in die richtige Form zu bringen.

Automat wird täglich geleert

Dabei stellten sie fest, dass die erfolglosen Randalierer ohnehin nur 1 Euro und etwas Wildfutter hätten erbeuten können. Der Automat wird jeden Tag von Mitgliedern des Fördervereins Wildgehege geleert.

Bei den anderen vier Attacken auf den Automaten half Scheer ein Schlosser aus dem Wildgehege-Verein ehrenamtlich. Bisher immer mit Erfolg.

Spaß und lernen im Wildgehege

Nach der guten Tat verbrachten die zwölf Kinder und vier Meutenführer der Pfadfinder noch einen schönen Tag im Wildgehege, fütterten die Tiere und lernten Interessantes über die Tiere des Geheges.

Pfadfinder reparieren beschädigten Automaten im Wildgehege Grutholz

Hirsch Moritz aus dem Wildgehege Grutholz hatte Ostern erst eine seiner beiden Geweihschaufeln abgeworfen. © Marianne Scheer

So hat Damhirsch Moritz am Montag bereits eine Geweihschaufel verloren und trug nur noch ein halbes Geweih. Die Schaufeln werden meist nicht gleichzeitig abgeworfen, sodass der Hirsch noch ein bis zwei Tage „einseitig“ herumläuft.

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